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Ausbreitung falſcher Gerüchte die Staatspapiere fallen und ſteigen macht und Schätze Goldes zuſam⸗ menbrachte, wird er nicht als der Gott der Geld⸗ vernunft geehrt?— Der Krämer, der ſeine Waaren verfälſcht, der Kaufmann, der den Marktpreis durch betrügliche Mittel in die Höhe treibt, die Direktoren einer Geldgeſellſchaft, welche die Actien niederdrücken, um ſie unter der Hand für Nichts zu kaufen, ſind ſie nicht alle geehrt, gerühmt und angeſehen? Und genießen ſie nicht friedſam die Früchte ihres Ver⸗ ſtandes?... Ich allein, ich ſollte mir das Herz zerreißen, darum, daß ich eine einzige Unvorſichtig⸗ keit beging und Mittel benützte, welche man für un⸗ ehrlich hält, weil das Geſetz ſie verbietet? Aber wer kann den Beweis dafür liefern? Die Schrift, die ich zu unbeſonnen in Händen von Mynheer Robyn ließ, iſt gewiß längſt vernichtet. Das Feuer hat dieſen Gegenſtand der Furcht und Bekümmerniß vertilgt. Bin ich nicht reich? Was kann ich mehr verlangen? Ruhe des Gemüths? Man kann dieſe ſich ſelbſt wohl geben. Nun, nun, ſie iſt grundlos, die Angſt, die mich verfolgt: Robyn wird nicht lang mehr leben; mit ihm ſinkt der einzige Zeuge meiner unvorſichtigen Handlung in das Grob... wenn Monk etwas davon wüßte! Aber Vater Robyn iſt zu ſchlau, um ſeine Ehre und Sicherheit ſolchem arg⸗ liſtigen Fuchs zu vertrauen... ich habe nichts zu fürchten.“
Ein Lächeln erheiterte ſein Geſicht auf einen Augenblick; doch allmälig ſank er von neuem in Rachdenken und heftete den Blick auf den Boden. Sein Geſicht nahm wieder ſeinen erſten Ausdruck


