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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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heiten der erwachenden Natur zu genießen, war er nicht hierhergekommen; denn er ſaß neben einem Syringenbuſch, mit dem Rücken gegen Oſten gekehrt, und ſenkte den ſtarren Blick auf den ſandigen Boden zu ſeinen Füßen.

Herr Kemenaer hatte erſt ein Alter von fünf⸗ undvierzig Jahren, dennoch war ſein Haar bereits grau, ſeine Stirne gefurcht und ſein Blick matt. Wahrſcheinlich hatte er ſein Mannesalter in Sorgen um materiellen Gewinn zugebracht; vielleicht auch hatte beharpliches Mißgeſchick ſein Haupt niederge⸗ drückt.

Wie es auch ſein mag, dem Anſchein nach hatte er ſich über ſein Loos auf Erden nicht zu beklagen, denn ſeine Wohnung, die in der Ferne dem großen Garten zugekehrt ſtand, war eines der anſehnlichſten Häuſer aus dem Faubourg einer großen Stadt, und Alles, was ihn umringte, ſowohl die herrlichen Baum⸗ und Blumenanpflanzungen, als die ſchönen Gartenſtatuen, die ſich hier und da am Saum des Gebüſches erhoben ſprachen zum Mindeſten von Wohlſtand, wenn auch nicht von großem Reichthum.

Was half es dieſen kummervollen Mann, daß das jugendliche Licht einen prächtigen Lenztag ver⸗ kündigte? Welche erquickende Zauberkraft kann für ihn das ſüße Morgenlied der Vögel haben? Was nützte es ſeiner beengten Bruſt, daß die Luft mit balſamiſchen Düften geſchwängert war oder nicht?

Er, verſunken in die peinliche Arbeit ſeiner Ge⸗ danken, bückte ſich tiefer zur Erde, ſchrieb mit dem Finger Zahlzeichen in den Sand und murmelte bei