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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Ich hab' ein giftig Thier in einer Falle gefangen, und ich werde die Falle öffnen, um mich und andere hinein⸗ zulaſſen. Jetzt iſt die Reue an der Reihe; es iſt mit Euch vorbei; Gott und die arme Kaet haben Euch end⸗ V lich gefunden.

Thys begriff die Abſicht der Bettlerin und zitterte

vor Schrecken. Mit bebender Stimme rief er: 6 6Kaet, ich habe hier einen Sack voll Gold. Er iſt V ner.

Ich will das geſtohlene Geld nicht.

Zwei Säcke voll Gold, Kaet. Macht auf, Kact, macht auf!

Er bekam keine Antwort und fuhr fort:

Kaet, vier Säcke für Euch; hört, hört, es iſt lanter Gold!

Und er ließ eine Handvoll Gold auf die Treppen rollen, um durch den Klang die arme Frau zu ver⸗

führen. 3

Ein ſchallendes Gelächter antwortete auf dies An⸗ erbieten.

Kaet, bat er aufs Neue,ich werde Ench heira⸗ then, wir werden Alles zuſammen beſitzen. Es iſt ſo viel, ſo viel!

Dieb, Mörder, Scheuſal.

Ach, Kaet, ſagte er mit klagendem Tone,ich liege hier in der Dunkelheit auf meinen Knieen, ich ſtrecke die zitternden Hände um Hülfe nach Euch aus. Habt Mitleiden mit mir, ſeid barmherzig. Oeffnet die Thür;). ich werde Ench lieben, Euch danken mein Leben lang.

Ich habe Mitleiden mit Euch, antwortete Kart.

Ach! rief Thys hoffnungsvoll,ich wußte wohl, daß Ihr mich erlöſen würdet.

Ich habe Mitleiden mit Ench, fuhr die Frau ſpottend fort,ſo viel Mitleiden, als Ihr mit Cäcilie gehabt; ich bin barmherzig gegen Euch, wie Ihr barm⸗ herzig gegen Jan⸗Ohm, Euren Wohlthäter geweſen..

ſeines

Ihr g. nehmer Lade

mein l.

7 verzwer

ſterben für Euc dem Bi ſchickt,

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