hauer lief einer Be⸗ all ſeine rehte und die Thüre zu heben.
Geſicht;
wie ver⸗ Kopf vor
.. Nein, . Wer heil.... kampe iſt
Loch und ie Hände waren; verdrehte Stöhnen it ſeiner ch. ch waren, Wahn⸗ ze Dun⸗ ſchwäch⸗ u Grabe. zerſchlug ers nach , weinte, er klet⸗ irch das e Thüre, , bis er erſank.
127
„Das iſt alſo das Ende!“ murmelte er in finſterem Tone,„das Ende meines Mühens? Ich habe den Teufel geſpielt, um Gold zu bekommen; ich habe einen Menſchen ermordet! Und nun ſitze ich hier in einem dunkeln Loch
. niemand kann mich hören! Vielleicht, vielleicht werde ich hier ſterben.... ſterben vor Hunger. Abſcheulich! .. Wenn Gott es beſchloſſen bätte? So wollte ich ja auch Jan⸗Ohm tödten, durch Hunger! Sterben, ſterben, mitten unter Geld! Seufzen und vergehen auf Haufen Goldes! Das Mittel zu beſitzen, um auf Erden Glück, Macht und Herrlichkeit zu genießen und nun zu ſterben wie ein Hund und zur Hölle fahren, um ewig zu be⸗ reuen und verflucht und verſpottet zu werden, wie ein Böſewicht, der zu dumm war, die Früchte ſeines Ver⸗ brechens zu genießen. Verflucht!
Dies letzte Wort wiederhallte furchtbar an dem Ge⸗ wölbe des Kellers und verhallte wieder.
Später ſchwebten Seufzer und Schluchzen durch die Dunkelheit: es ſchien Jemand in der Nähe zu weinen.
Thys hatte ſchon lange auf dem Stein geſeſſen; mehr als einmal war er aufgeſtanden und wieder zu ſeinem erſten Sitzplatze zurückgekehrt, als er plötzlich an der Mauer einen Lichtſtrahl ſah, der durch das Schlüſſel⸗ loch in den Keller drang.
Er ſprang jauchzend auf, eilte die Treppe hinan und rief dort den Mund an das Schloß legend und vor freudiger Hoffnung zitternd:
„Kaet, liebe Kaet, ſeid Ihr es?2
„Ich bin es allerdings,“ lautete die Antwort.
„„Ach, Kaet, ſeht doch, was draußen an der Thüre iſt, ſie will nicht aufgehen.“
„Ich glaube es wohl, ich habe den eiſernen Riegel vorgeſchoben,“ ward ihm zur Antwort.
„Wie? warum? Kaet, liebe Kaet, ſpotte nicht, um Gottes willen öffnel“
„So, Ihr glaubt wirklich?“ ſprach die Stimme.


