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Er ſchwieg und ſah zitternd zu Boden. Bald ent⸗ floſſen Thränen ſeinen Augen. Der elende Böſewicht weinte und ſchluchzte wie ein Kind. Aber nicht lange ließ er ſich von dieſem Schmerzgefühle niederbeugen. Ein ſchrecklicher Fluch entflog ſeiner Bruſt; er ſprang auf, ergriff die Börſe, die zu ſeinen Füßen lag, murmelte unverſtändliche Worte und warf den ſchweren Sack wie raſend in die ferne Ecke des Kellers.— Ein hohler Klang, wie von Metall, ließ ſich bei dem Falle ver⸗ nehmen.
„Ah!“ rief Thys mit freudiger Ueberraſchung.„Ah! was iſt das?“
Und mit der Lampe nach der Stelle hineilend, fiel er in der Ecke des Kellers auf den Boden, während er wahnſinnig vor Freude mit den Füßen auf den hohl⸗ klingenden Boden ſchlug und mit dem Kopfe nickte.
In wenigen Augenblicken hatte er eine kleine Fall⸗ thüre geöffnet. Er ſah mit Wolluſt in dieſe Art von ausgegrabener Kiſte, deren Deckel er aufgehoben; auch darin lagen Leinwandſäcke mit Geld.
„Dummer Betrüger!“ murmelte Thys, während er einen Beutel herausnahm.„Er hat ein Netz geſponnen und eine Lockſpeiſe gelegt; etwas Kupfer an einem offe⸗ nen Orte hingelegt....Aber es iſt ihm nicht gelungen, hier wird der Schatz ſein.“
„Gold! Hal! es iſt Gold!“ rief er plötzlich mit ſo ſeltſamer Stimme, daß man hätte glauben ſollen, man höre ein jubeludes Kind.„Gold! Und dieſer zweite? Was wird es fein? Ah, Gold! wieder Gold!.... Und dieſer Dritte? Gold, lauter Gold!“
Als er eine Anzahl Säcke heraufgeholt und geöffnet und ſah, daß nichts mehr übrig blieb, trat er etwas
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