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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Ellbogen auf die Bruſt und drückte ihn, um ihm den Athem zuſammenzupreſſen.

Ein ſchrecklicher Ton entrang ſich der Bruſt des

Alten, ſeine Glieder zogen ſich zuſammen und ſanken

erſchöpft nieder.

Thys ergriff die Schlüſſel und zerriß mit einem Ruck die Schnur, mit der ſie an dem Halſe des Greiſes befeſtigt waren. Langſam erhob er ſich von dem Bette.

So ſtand er nun da, mit der einen Hand auf den Tiſch ſich ſtützend und vor Schrecken und Ermüdung zitternd. Sein Auge haftete auf dem bewegungsloſen Körper.

Wangen.

Vielleicht fühlte er Reue; vielleicht machten die Folgen ſeiner ruchloſen That ihn beben. Er blieb lange wie vernichtet ſtehen, bis endlich ein ſchreckliches Stöhnen aus ſeiner Bruſt drang.

Dann ergriff er mechaniſch die Lampe und näherte ſich langſam der Thüre. Endlich öffnete er.

Im ſelben Momente entflog ihm ein Angſtſchrei.... Die Bettlerin ſtand mit fragenden Blicken vor ihm. Sie hatte hinter der Thüre gelauſcht, ſie hatte durch das Schlüſſelloch geſehen, vielleicht ſogar geſehen, was ge⸗ ſchehen war!

Mit zornglühenden Augen ſah Thys die Frau an, die nicht zu wiſſen ſchien, was die Urſache ſeiner Aufre⸗ gung war; er erhob die Schlüſſel, als wollte er ihr den Kopf einſchlagen.

Was wollt Ihr hier? heulte er.

Ich glaubte, Ihr hättet mir gerufen, antwortete die Bettlerin, während ſie zurücktrat und entfliehen zu wollen ſchien.Oder hat Jan⸗Ohm gerufen; nun, nun, ſeid nicht ſo ungehalten, ich werde gehen, wie ich ge⸗ kommen bin.

Kalter Schweiß floß ihm von Stirne und

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