rer Gleich⸗
Erbſchaſt geſchähe,
we,„aber eer Vorſicht aus freien llte ich ihr hartnäckig. teuen aus: Haus ein⸗ 2 Wahrheit die Gicht
vollt,“ ant⸗ arüber be⸗ haben, ſo ern Sachen zt, daß ich agen. Ihr Jan⸗Ohm t ihn alſo es wunder!
i, während geſchloſſen
hr kann ich
nicht mit
Freundſchaft und Verſtand zu Werke giengt, müßt' ich eine andere Frau ſuchen und Alles zwiſchen uns hätte ein Ende.“.
„Geht nur ruhig und wohlgemuth nach Hauſe, Thys,“ ſagte die Wittwe aufſtehend,„wenn Ihr mit mir nicht zufrieden ſeid, werdet Ihr's mit Niemanden ſein.“
„Guten Tag denn; ich ſehe Euch heute Nachmittag oder noch früher, wenn Ihr könnt. Hier iſt ein Gottes⸗ pfennig für Euch. Ihr ſeht wohl, daß ich für Euch nicht geizig bin.“.
Er legte einen Doppelfranken in ihre Hand, verließ die Hütte und verſchwand raſch hinter dem Gehölze.
Die Wittwe ſah ihm eine Zeitlang nach und ſagte dann mit ſpöttiſchem Lächelu:
„Ha ha! Der falſche Teufel! Er glaubt, daß ich ihm meine Seele verkauft habe. Verkauft gegen eitle Ver⸗ prechen..... Was muß auf dem Kloſterhofe vorgehen, daß er eine Mitſchuldige nöthig hat? Ja, ich ſoll ihm helfen, Cäcilie, dieſen Engel von Güte, zu betrügen und ihres Erbtheils zu berauben? Was glaubt dieſer ſchein⸗ beilige Judas, daß ich bin?.... Nun hab' ich ihn, den Schuft! Das hat die Gerechtigkeit Gottes ihm einge⸗ geben. Mich gerade mußte er haben.“
Sie blieb einen Augenblick in Nachdenken verſunken ſtehen; inzwiſchen verſchwand das ſpöttiſche Lächeln auf ihrem Geſichte, um einem freundlicheren Ausdrucke Raum zu geben. Mit leuchtender Freude ſagte ſie:
„Cäcilie ihre Erbſchaft und die Liebe ihres Oheims wieder zu gewinnen! Sie und Bart, meine guten Wohl⸗ whäter, für ihre Barmherzigkeit belohnen. Den Betrüger beſtrafen; das Böſe bekämpfen und überwinden..... Ach, das müßte ſchön ſein! Deßhalb will ich Gott um Verſtand bitten, daß er die arme Wittwe über die Bos⸗ heit triumphiren laſſe.“
Sie verließ das Haus und ſchlug den Fußweg ein. Dann erſt erinnerte ſie ſich des Geldſtückes, das Thys
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