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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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ute ſehen,

Euch nicht unze Erbe gibt ein

en! Nur em Leiden

re.„Ich „ob ich bis jetzt icht gegen ohne in ie Gicht.“ ugen, und

Ihm, den in meinen ich haſſen! vergoſſen, ich ihn

hahr, was n. Tröſtet zu über⸗ erückt; er ihn; in u Gunſten ch rufen.“ )ſo gut,“ lange ich

nur guten

„Und wenn ſich ſeine Krankheit inzwiſchen ſehr ver⸗ ſchlimmerte, Thys?,

„O, daun würde ich Ench holen, ob er wollte oder nicht.“ „Dank, Dank, Freund,“ ſagte das Mädchen, wäh⸗

rend Thys ſich bereits von ihr entfernte.

„Sonderbar,“ ſprach dieſer weitergehend.„Ich glaube wirklich, ſie wäre im Stande, die Erbſchaft aus⸗ zuſchlagen, wenn ſie ihr angeboten würde. Sie iſt thöricht genng; andere Mittel, um glücklich zu werden! Gewiß die Liebe? Ich bin neugierig, zu erfahren, w ie lang dies Glück dauern wird. Ein Vogel, der keinen Samen zu ſeinem Waſſer hat, hat auch bald ausgeſungen! Ach! Sie möchte ihren Oheim gerne ſehen? Wir werden es wohl zu machen wiſſen, daß es nicht geſchieht....

Bei ſich ſelbſt über dies und Anderes nachdenkend, ſchlug er einen andern Weg ein, bis er an der Seite des Waldes eine Hütte ſtehen ſah.

„Aufgepaßt!“ ſagte er,„da wohnt die Wittwe von Jan, dem Maurer. Laſſen wir nicht zu raſch unſere Abſicht merken. Sie muß zu Hauſe ſein, denn dort ſehe ich ihr Kind, das vor dem Hauſe im Sande wühlt.

Mit raſchem Schritte näherte er ſich der lehmernen Wohnung. Das Kind hörte ihn nicht, bis er ganz nahe bei ihm war und ſagte:

„Guten Tag, liebes Mieken, wo iſt Deine Mutter?“

Das Kind ſprang zitternd auf, als hätte es die Stimme eines böſen Geiſtes gehört, ſah Thys erſchrocken an und entfloh ſchreiend und heulend quer durch das Eichengehölz über die Felder.

„Es ſcheint, daß man mich hier nicht außerordentlich gerne ſieht,“ murmelte Thys,„wenn die Mutter ebenſo liebenswürdig iſt, werde ich nicht viel ausrichten.“

Mit dieſen Worten trat er in die Hütte, betrachtete alles mit ſpöttiſchem Lächeln und ſagte:

„Sie hat es auch nicht fett, die Wittwe; alles, was