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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Weun der rittel: die Zeichte ſoll Gewiſſen ich zeugen zu denken. ein Teſta⸗ kein Fleiſch Samſtag: wird er's Bettlerin, ht es nicht s Anderes mit Geld gewinnen. dem Wege der Lente. childwache ſehen, wer

terhof und brend ich abgemacht. 32 Es iſt Weg nach

auf den em Aublick,

ganz nahe vor ihm

Fuch wieder

ſehe. Seid ſo gut und ſagt mir ehrlich: wie ſteht es mit meinem Oheim?“

Der demüthige und freundliche Ton des Mädchens beruhigte Thys über ihre Abſichten; er antwortete ohne Härte:

„Nun, Cäcilie, es geht ziemlich gut, er hat die Gicht: es iſt das Uebel vieler Menſchen. Niemand ſtirbt daran und auch er wird davon geneſen, obwohl er nicht aus ſeinem Zimmer kommt.“

„Und hat er viele Schmerzen?“

„Das geht wohl. Dann und wann ein wenig.“

Cäciliens Augen befeuchteten ſich mit Thränen.

„Aber Thys,“ fragte ſie.„Ihr beſorgt ihn gut, nicht wahr? Es fehlt ihm doch nichts, was ihm helfen und ihm ſchmeicheln könnte?“

„Was ſollte ihm fehlen? Er iſt zufrieden,“ antwor⸗ tete der Andere.

Das Mädchen ſah Thys ſo bittend in die Augen, daß dieſer ganz verwundert daſtand. Er dachte, ſie werde ihm ſchmeicheln wollen und ſagte

„Ja, Cäcilie, hättet Ihr meiner Bewerbung Gehör geſchenkt, ſo wäret Ihr meine Frau geworden. Nun iſt's zu ſpät; ich bin Univerſalerbe. Das kommt davon!“

„Thys,“ ſprach das Mädchen mit der liebevollſten Miene,„darf ich Euch um etwas bitten?“

„Warum nicht?“

„Werdet Ihr meine Bitte erfüllen? Ich würde Euch ſo dankbar ſein!“

„Laßt die Bitte hören“

„Es iſt doch ſchmerzlich für mich, daß ich meinen alten Oheim in ſeiner Krankheit nicht mal beſuchen kann. Ihr wißt, wie ſehr ich ihn liebe. O! laßt mich zu ihm: habt Mitleiden! ich werde für Euch beten, Thys.“

Der Heuchler zuckte die Achſeln und antwortete:

„Ich habe auch ſchon daran gedacht; und wenn es