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Es war mitten in der Woche früh Morgens.
Thys ſaß auf dem Kloſterhofe bei dem Heerde, in welchem ein ziemlich gutes Feuer brannte. Er hielt mit der Zange ein Stück Fleiſch über die Kohlen, um es zu braten und tauchte es bisweilen in einen Teller mit ge⸗ ſchmolzener Butter. Neben dem Heerd, in der glühenden Aſche, ſtand ein ſteinerner Topf, welcher dampfte.
Als das Fleiſch gebraten war, brachte Thys es auf die Tafel und verſchlang es mit dem Lächeln gieriger Gefräßigkeit auf dem Geſichte. Er ſchloß den Teller und das Brot in den Kaſten, wiſchte ſich ſorgfältig den Mund und ſetzte ſich wieder an das Feuer.
Mit der Zange hob er dann einiges kochende Ge⸗ müſe aus dem Topf, ließ es wieder hinein fallen und ſagte zu ſich ſelbſt:
„Es ſieht lecker aus, das Eſſen für Jan⸗Ohm. Er meint, er werde davon zu Kräften kommen. Als ob ſich der Magen betrügen ließe, wie ein dummes Weib! Welcher Eſel mag das Buch geſchrieben haben, aus dem er ſolche Kochkunſt ſtudirt? Cichorie und Brun⸗ nenkreſſe, um neues Fleiſch an die alten Beine wachſen zu machen!— Ich muß die Brunnenkreſſe ſuchen, um die Leute aufmerkſam zu machen! Nun ja, ich habe ein Paar Hände Löffelkraut hineingethan, das iſt gut für den Scorbut. Geizig noch auf dem Todtenbette!— Aber was geht es mich an. Ich bin nicht da, um ihm zu widerſprechen. Will er verſuchen, ob er ohne zu eſſeen leben kann, ſo mag er's thun, je früher er's kann, deſto beſſer. Ich glaubte anfangs, er würde es nicht ſo nge aushalten; aber er hat ein Leben, ſo zäh wie eine
atze....“
beer ſtarrte einen Augenblick in das Feuer und ver⸗ ſank in Gedanken. Während dieſes Hin⸗ und Herwägens wurde ſein Geſicht immer ernſthafter und bald ſprach er murmelnd: „Ja, er hat ein Leben, ſo zäh wie'ne Katze. Wer
weiß, w ſpotte, n ehe er
Klaes, d Paſtor gefragt
ſchwatzt iſt an d Morgen entfernt, dem Ge die Bett der Bür Jan⸗Ok Erbe, ſie Jan
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