92
Stüber; bisweilen auch keinen, bisweilen auch wieder eine ſilberne Münze; aber er wuchs doch auf dieſe Weiſe; und wenn Bart in das Zimmer kam und ſcherzweiſe die Büchſe ſchüttelte, worin die Pfennige der Liebe und der Arbeit waren, ſo raſſelte es ſchon ganz hübſch und ver⸗ ſprach eine glückliche Zukunft!
Der junge Mann hatte nichts geſpart, um die Wohnung ſeiner Mutter zu ſchmücken, und ſie für die, die er ſo innig liebte, angenehm und heiter zu machen:
er hatte an allem ſeine Freude, was in ſeinem Bereiche
lag. In dem kleinen Garten hinter dem Hofe hatte er Wege und Beete angelegt, und ſie mit immerblühendem ſpaniſchem Gras eingefaßt. Ganz an der Hinterſeite, gegen den Buchenhag, hatte er eine Laube gebaut und mit Geisblatt und Jelängerjelieber beſchattet; in der Laube hatte er auf jeder Seite eine Bank gezimmert,— eine für Cäcilie und ſeine Mutter und eine für ihn und ſeine Schweſter, wohin ſie alle Sonntag nach der Vesper kamen und ſich Geſchichten erzählten und ſangen und in ſtillen Geſprächen über des Lebens Frieden und Gottes milde Güte ſich freuten.
Im Garten ſtanden allerlei Blumen, ſowohl die Haide⸗ und Waldblumen des Kempenlandes, als die fremden Blumen anderer Gegenden.— Franz, der Knecht des Schloßgärtners, hatte ſie Bart gegeben.
Am Hauſe ſelbſt hingen Vogelkäfige, aus welchen fortwährend luſtige Lieder erklangen:— Tauben, die aus Cäciliens Hand fraßen, hatten ſie unter dem Dache, und ſie ſtolzirten mit aufgeblaſener Bruſt durch die Wege. An den Ecken des Gartens ſtanden lange Stöcke und oben drauf waren Mühlen, und Schirm⸗ männchen und Jäger, die mit gefälltem Gewehre die Richtung des Windes anzeigten: lauter Dinge, die Bart, ſo gut er konnte, aus Liebe zu Cäcilien gemacht hatte. Wanna hatte gleichfalls ihr Theil an dem Genuß;
ſie freute wie ein Die die Lebel Kinder 1 dem der Wa Erden. So Seit der Haus ſo von Got umgeben Die teten, ſe einmal ſ zerriſſene ihnen S Männer vorüber Sch Kirche g fragte, d Bette lier Obg an dieſer Wahrheit ſich um wegen ſ Nachricht


