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Inzwiſchen kam die Schweſter ganz im Schweiße angelaufen.
„Nun, Bart, haſt Du das Halstuch?“ rief ſie.
„Wantje, Wantje,“ antwortete er mit freundlicher
Aufregung,„ich habe großes Glück gehabt! Denke Dir; der Herr,— es iſt ein Zuckerbäcker— an den ich meine Reiſen verkaufe, der hat mich gefragt, warum ich ſo glück⸗ lich ausſah, als er mich bezahlte.“
„Nun, Bart?“ fragte das Mädchen, vor Ungeduld in dem Schnee trippelnd,„haſt Du das Halstuch?“
„Freilich hab' ich das Halstuch, aber höre doch,“ begann der Junge wieder.„Ich habe dem Kerrn von unſerer Mutter erzählt und von ihrem Namenstage.“
„O laß mich's doch ſehen, Bart, laß mich's ſehen!“
„Und der Herr, Wanna, weißt Du, was der gethan hat? Er hat geſagt, er wolle die Mutter auch beſchenken.“
„So? Ach Gott, das iſt hübſch.“
„Ja, und er hat mir gute Arbeit für den ganzen Winter gegeben.“
„Und iſt das der Mutter Geſchenk?“
„Nein, Wantje, er hat ein ſchönes neues Fünffran⸗ kenſtück in meine Hand geſteckt und geſagt, ich ſolle das zum Preis des Halstuches thun, damit ich ein recht ſchönes kaufen könne.“
„Fünf Franken? Und was koſtet denn das Hals⸗ tuch?
„Acht und einen halben Franken, Wantje! Acht und einen halben Franken.“
„Der Herr ſteh' mir bei! Lieber Bart, davon können wir ja Alle zuſammen einen ganzen Monat leben. Ach, laß es mal ſehen!“
„Ja, aber ich muß Dir erſt noch etwas ſagen. Der
Herr hat mich in ſein Haus gebracht, wo lauter kupferne Töpfe ſtanden:— wie die Milcheimer— wohl tauſend, glaub' ich. Und alle die Töpfe waren voll, voll Zucker.“
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