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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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ffenherzig

rung des rruflichen ſein Ge⸗

ollen mal zwingen uſcht Ihr zubt. Ihr uflehen.“ Mädchen

nicht all' rauben!“

ette ver⸗ recklichen

leibt nun er werde nich ver⸗ Thränen Kapellen⸗ en, einen r? Nun, Ihr mit e haben, r Eurem ße Hals⸗ ch allein rd meine er werde

ich verfolgen: ihn zum Sturz bringen, ſie mit meinem Haſſe umklammern und ſie nicht loslaſſen, bis ſie auf dem Stroh der Armuth ausgeſtreckt liegen. Und wer, wer wird die Schuld an ihrem Unglück tragen? Wer? Ihr allein!“

Cäcilie hatten dieſe Worte zu Boden geſchmettert. Sie lehnte mit dem Kopf an dem Schornſtein und ſchien in tiefen Schmerz verſunken.

Eine wilde Freude lachte auf dem Geſichte Thys'. Es lag etwas ſo Unedles, ſo Rohes in ſeinen Augen, daß man eine Schlange vor ſich zu ſehen glaubte, die mit ihrem Giſtblick die Beute bezaubert und ſie tauſend mal den Tod koſten laſſen will, ehe ſie ſie verſchlingt.

„In einer Vierteiſtunde kommt Jan Ohm herab,“ ſagte er,„noch einmal, Cäcilie, zum letzten Male, bedenkt Euch wohl, wollt Ihr mit mir Krieg oder Frieden haben? Reich und glücklich ſein oder Dienſtmagd werden, vielleicht betteln gehen? Eine Viertelſtunde iſt raſch vergangen.“

Das Mädchen erhob den Kopf und antwortete weinend: „Ich werde ſprechen, dem Oheim Alles ſagen. Er wird Eure Falſchheit kennen lernen. Er hat ein gutes Herz und Eure Bosheit wird ihn empören.....„

„Nun, uunn,“ fiel ihr Thys mit ſpöttiſchem Lachen in die Rede,„ſprecht ihm von meiner Falſchheit, wie Ihr es nennt, wiederholt ihm, Wort für Wort, was ich Fuch geſagt habe; er wird Euch nicht glauben. Er iſt herzensgut, nicht wahr? Gerade deßhalb wird er thun, was ich will. Klagt mich nur an: je mehr, deſto beſſer....

Thys hatte den Ton ſeiner Stimme bei dieſen letzten Worten ſinken laſſen, ſo daß Cäcilie, die mit dem Kopf an dem Schornſteine lehnte, das Ende ſeiner Rede nur halb gehört hatte. Inzwiſchen hatte ſich der Betrüger auf

ſeinen Zehenſpitzen einer Nebenthüre genähert, das Zimmer