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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Aber, Bart, ich ſehe rings umher, wo willſt Du leidend il Blumen finden? Ich glaube Du biſt von Sinnen? was Tra

Der Jüngling gab ſeinem Geſichte einen Ausdruck Ernſtes uf freundlichen Scherzes, und ſagte lachend, während er Tiefe des ſeiner Schweſter in die Augen ſah: Sie

Wantje, keunſt Du keinen Jungen, der Franz ſchäftigt. heißt? So einen blonden, mit großen Augen, der Knecht Die? bei dem Gärtner des Schloſſes iſt? freundlich:

Das Mädchen wurde roth bis hinter die OhrenCäci und ſah verlegen zu Boden. In di

Nu, nu, ſprach Bart mit ſanftem Tone:Du reim ſang mußt nicht roth werden, Wantje; er iſt ein guter Junge, der ſein Geſchäft verſteht, und luſtig iſt. Glaubſt Du nicht, daß er mir Blumen geben wird, weil ich Dein Bruder bin?

Man hörte eine Stimme aus dem Hauſe, ehe das

Kaum Geſicht vo und ſeine

verlegene Mädchen antworten konnte; es war ihre Mut⸗ Gegenah ter, welche rief: Geß lle Bart, Wanna, zum Eſſen! ebet, w und den

Das Mädchen nahm die Gelegenheit wahr, ihrem 5 Bruder zu entſchlüpfen und ging nach der Thüre, wäh⸗ dehdüs en rend Bart, der ihr folgte, mit leiſer Stimme wieder⸗ Er awſel

1.

holte:.. A ſtr

Wantje, Cäcilia darfſt Du's ſagen, aber der Mut⸗ Jlas ziin

ter nicht, ja der Mutter nicht.... fah. 4

Drinnen im Hauſe war die Mutter damit beſchäf⸗ verſteckte? tigt, den Brei in eine ungeheuer große Schüſſel zu die Tiſchge

1 ſchöpfen. 5 An dem Feuer ſaß ein Mädchen, deſſen Kleider, ob⸗. rrdütt wohl beinahe ganz gleich mit denen von Wanna, doch er wi 2

durch einen gewiſſen Schnitt in der Mache und die verzehren

Art, ſie zu tragen, ſtädtiſches Weſen verrieth. Das der Thü blaſſere Geſicht, die feineren Züge des Mädchens und de Gs die Zartheit ihrer Glieder thaien gleichfalls das Ih⸗ inige N rige, um ſie auf den erſten Blick von einer Bäurin eich hab zu unterſcheiden. Sanft waren ihre Augen, ſtill und habe