Pfennig, wenn etwas uͤbrig bleibt, nicht vergendet werde? Gott ſegne Dich; ich nehme Dein Opfer als eine Wohl⸗ that an.“
„Iſt Euer Entſchluß gefaßt, Jan Ohm?“
„Unwiderruflich, guter Thys!“
„Aber wenn ſich Cäcilia weigert?“
Der alte Mann zog die Schulter in die Höhe und ſchwieg, wie Jemand, der nicht antworten mag.
„Immer derſelbe!“ ſcherzte der Andere mit miß⸗ müthiger Ungeduld.
„Sie bezaubert mich ſo leicht. Laß mir ein wenig Zeit, ſie zu überreden. Thu' inzwiſchen auch etwas; ſei freundlich gegen ſie, ſprich mit ihr, ſchelte nicht ſo heftig um ein Stückchen Butter mehr oder weniger, halte ein gutes Stück Torf bereit, wenn ſie nach Hauſe kömmt...“
„Wie ſeid Ihr ſo ſchwach, Jan⸗Ohm,“ ſpottete der
Andere,„wenn die Untugend ſich irgendwo eingeniſtet
hat, iſt ſie nicht mit einem Stückchen Butter wieder zu vertreiben“
„Nun, nun,“ antwortete der alte Maun halb ärger⸗ lich,„geht es nicht mit Güte..... ſo werden wir ſehen.“
Bei dieſen Worten ſtand er auf, ging nach einer Thüre und ſagte huſtend:
„Ich gehe hinauf, ich bin müde. Bis Mittag... und thue nicht zu viel Salz in die Rüben.“
„Sie ſind gefroren, Jan⸗Ohm.“
„Dann ſind ſie um ſo mürber, Thys.... Und nimm denſelben Topf, er iſt noch vom Fett durchdrungen.“
Der Ohm verſchwand. Unmittelbar darauf hörte man das Geräuſch ſeiner Schritte auf der Treppe.
Thys blieb lauſchend ſtehen, bis er zwei oder drei Thüren hatte ſchließen hören.
Dann veränderte er plötzlich ſeine Haltung. Sein halbgekrümmter Rücken wurde wieder gerade, ein ſpöttiſches Lächeln umzog ſeine Lippen, ſeine Augen rollten ſchnell
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