ie alſo fuͤllen; die ver⸗
in der en, der
Win⸗ 3
im Le⸗ der in
Die llproſe aft mit de und nlaub, zarten
ebenſo Stille, m das man gießen Wie⸗ junge audert
Klang
—,
113
»Himmel, der Herr verlangt ſchon ſein Frühſtück und es iſt noch nicht fertig!“ ruft die Magd und verſchwindet im Hauſe. Gleich darauf ſteigt ſie die Treppe hinauf, bringt auf einem koſtbaren Teller das Frühſtuck und ſetzt es ſchwei⸗ gend im Saal auf einem Tiſch vor einen Herrn hin, der mit der Stirn in der Hand gedankenvoll daſitzt. Ebenſo ſchweigend verläßt ſie das Zimmer wieder.
Der Herr erwacht aus ſeinem Nachdenken und genießt das Frühſtück in großer Zerſtreuung; er ſcheint nicht zu wiſſen, was er thut.
Das Möblement des Saales iſt ſehr auffallend, denn während man in demſelben einzelne Gegenſtande erblickt, die von Reichthum und Eleganz zeugen, ſtehen hier auch Seſſel und Schränke, deren dunkelbraune Farbe und Schnitz⸗ werk auf ein hohes Alterthum deuten und von denen einzelne durch zwei⸗ bis dreihundert Jahre dem Zahne der Zeit Widerſtand geleiſtet haben müſſen. An den Wänden han⸗ gen die alten finſteren Gemälde, deren goldene Leiſten, mit Staub bedeckt, allen Glanz verloren haben. Es ſind Por⸗ träts von Kriegern, von Staats männern, Aebten und Prälaten.
Sowohl dieſe Porträts als andere Gegenſtände im Zimmer trugen das Wappen der Familie von Vlierbeke.
Jeder unſerer Leſer weiß, wie in Grinſelhof öf⸗ fentlich Verkaufstag gehalten wurde, an welchem Tage Al⸗ les, was dem fruͤheren Gutsherrn zugehörte, an allerlei Leute verkauft wurde. Wie alſo kann es geſchehen ſein, daß dieſe Bilder wieder an ihren Platz zurückgekehrt ſind, den ſie für immer verlaſſen zu haben ſchienen?
Der Herr am Tiſche richtet ſich, noch immer zer⸗ ſtreut, von ſeinem Platze auf, ſchreitet mit langſamen Schritten durch den Saal, betrachtet die Pumäz mit trü⸗
Der arme Edelmann.


