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leben Beide noch, und dennoch h getroffen.*
»So reden Sie! rief der Jüngling ungeſtüm.
»Beruhigen Sie ſich! Nehmen Sie Platz, Herr De⸗ necker, es iſt ſo ſchrecklich nicht, wie Sie glauben; denn Ihr Reichthum wird Ihnen ja geſtatten, Alles wieder gut zu machen.* 1
»Gott ſei Dank!» rief Gu ſt av wieder Athem ſchöpfend. »Doch eilen Sie, Herr Notarius, Ihre Bedächtigkeit peinigt mich!“
»So wiſſen Sie denn, daß der Schuldbrief während Ihrer Abweſenheit verfallen iſt. Monate lang hat Herr von Vlierbeke vergebens Alles aufgeboten, um das Geld aufzutreiben. Auf der andern Seite waren ſeine Güter über⸗ mäßig mit Zinſen belaſtet und, um dem Schimpf eines ge⸗ zwungenen Verkaufs zu entgehen, hat er ſeine Güter und ſeinen Hausrath aus freier Hand verkauft. Die Einnahme deckte knapp ſeine Schulden, Jeder ſeiner Gläubiger iſt befriedigt durch das edle Benehmen des Herrn von Vlier⸗ beke, der das äußerſte Elend nicht ſcheute, um ſeinen Namen zu retten.»
»Alſo bewohnt er jetzt das Erbtheil ſeines Vaters zur Miethe?*
»Nein, er hat es verlaſſen.“
»Und wohin hat er ſich begeben? Ich muß ihn ſehen und ſprechen, ehe der Tag zu Ende gehr!*
„Ich weiß es nicht!“
„»Wie? Sie wiſſen es nicht?» »Kein Menſch weiß es. Sie ſind aus der Provinz verſchwunden, ohne irgend Jemand in ihre Abſichten ein⸗
at ſie ein großes Unglück
zuweihen.»
»Himmel, was ſagen Sie!“ rief Guſtav in der
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