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Der arme Edelmann / von Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Dr. Hans Wachenhusen
Entstehung
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Blick auf die ordinaͤre Kleidung ihres frühern Herrn und verſch brach wieder in Thränen aus. Der Pächter ſtand einige Line 5

Augenblicke nachdenkend, den Blick auf den Boden hef⸗»Sehe

tend, da. dertſe

„Herr von Vlierbeke,)» ſagte er, verlauben Sie 8305

Veld;

mir, einige Worte mit Ihnen allein zu ſprechen.“ Der Edelmann folgte ihm nach der Kellerſtube.„Ich ren, ſe dürfte Ihnen vielleicht nicht geſtehen,? fuhr der Pächter 2 hier fort, nachdem er die Thür hinter ſich geſchloſſen,„was Edelm meine Abſicht iſt; doch werden Sie mir verzeihen, wenn abſchla es Ihnen unangenehm ſein ſollte.“ „Sprecht, lieber Freund,» antwortete der Edelmann

„ der Po

freundlich lächelnd.. nigſten

„Sehen Sie,“ ſtammelte der theilnehmende Bauer,„ „Alles, was ich gewonnen habe, danke ich Ihnen. Als ich und w. meine Beth heirathete, beſaßen wir nichts, und doch wa⸗ bieten. ren Sie ſo edelmüthig, uns auf dieſem Hofe die kleine 2 Pacht zu geben. Wir ſind mit Gottes Beiſtand inzwiſchen andere in beſſere Umſtände gekommen, Sie aber, unſer Wohlthä⸗ fand. ter, ſind jetzt unglücklich; Sie ziehen von hier, der Herr die ihr weiß, wohin, vielleicht um Armuth und Elend zu leiden. 5 Das darf nicht ſein, ich würde mir das mein ganzes Leben gemach lang zum Vorwurf machen. Alles, was ich beſitze, ſteht nige 2 Ihnen zu Dienſten. Paͤchte

„»Ihr ſeid ein braver Mann! ſagte der Edelmann ge⸗ gab ſi rührt und drückte zitternd des Pächters Hand.„Ich fühle jeder d mich glücklich, daß ich Euch habe von Nutzen ſein können, von C doch ſteht von Eurer Güte ab, behaltet, was Ihr im 3 Schweiße Eures Angeſichtes erworben habt. Seid um uns Päͤchte nicht bekümmert, wir werden ja mit Gottes Hilfe ein er⸗ des 2 trägliches Loos finden.“.

„»Herr von Vlierbeke,“ rief der Pächter flehend, ſchritte