100
Das erſte— es war der Held von St. Quentin— wurde einem Trödler für nicht mehr als drei Franken zugeſchlagen!
Es lag in dem Verkauf dieſes Porträts, in dem lä⸗ cherlichen Preiſe, für welchen es fortgegeben wurde, ein ſo bitterer Hohn für den Edelmann, daß ſich zum erſten Mal die Qual, welche er dabei ausſtand, auf ſeinem Antlitz zeigte.— Er ſenkte den Blick zu Boden und blieb eine Zeit lang in muthloſes Nachdenken verſunken, dann erhob er das Haupt und verließ ſichtbar aufgeregt den Saal, um nicht auch bei dem Verkauf der übrigen Bild⸗ niſſe zugegen zu ſein.
Die Sonne hatte nur noch den vierten Theil ihrer täglichen Bahn zu durchlaufen, um ihr Ziel im Weſten zu erreichen.
Auf Grinſelhof iſt eine Todesſtille an die Stelle des Geräuſches der Schacherer getreten; kein Menſch iſt mehr in den einſamen Pfaden des Gartens ſichtbar; die Pforte iſt geſchloſſen, Alles in ſeine alte Ruhe zurückge⸗ kehrt— es war, als ſei hier nichts vorgegangen.
Die Thür von Herrn von Vlierbeke's Wohnung öffnete ſich, zwei Perſonen erſchienen auf der Schwelle, ein ältlicher Mann und ein junges Mädchen. Beide trugen ein Päͤckchen in der Hand und ſchienen reiſefertig.
Es iſt ſchwer, in dieſen ſchlecht gekleideten zwei Per⸗ ſonen den alten Edelmann mit ſeiner Tochter zu erkennen, und dennoch ſind ſie es. Offenbar haben ſie dieſe Kleidung abſichtlich angelegt, um arm zu erſcheinen, wie ſie es ja ſind. Lenora trägt ein dunkles Kattunkleid, eine Mütze und ein Halstuch; ihre ſchönen Locken ſind unſichtbar ge⸗ worden. Der Vater trägt einen ſchwarzen, bis zum Kinn
zugekn faſt ſei 1 ſehr g von A ſchattig von der ſüßes Doch ſuchen, ben, u heimlic 2 hof zu nehmer „ die mit Lebewo T an, w eilte de zur Hi Fenſter nora mit ihr —„. der Paͤ hof! 1 „0 der Paͤ ſeht ja D


