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eder auf n Tiſch. um ſich tten ſie Kampf ch ſchien
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ihr Herz in dieſem Streit zu ſiegen; ſie brach in Thränen aus, näherte ſich langſam dem Jüngling und erfaßte ſeine Hand.
„Guſtav,) ſeufzte ſie liebevoll;„armer Freund, wir ſind unglücklich, nicht wahr 85
Bei dem ſüßen Klang dieſer Stimme erwachte der Jüngling und blickte überglücklich dem Mädchen in's Auge.
„Lenora, theure Lenora, Du biſt zu mir zurückge⸗ kehrt! Du haſt Barmherzigkeit mit meinen Leiden! Du haſſeſt mich alſo nicht?*
„Vergeht eine Liebe wie die unſrige in Einem Tage, Guſtav?*
„Nein, nein! Sie iſt ewig— ewig, nicht wahr, Le⸗ nora? Mächtig gegen Unglück und Mißgeſchick!“
„Glaube nicht, Guſtav, erwiederte das Mädchen, den Kopf ſenkend,„daß unſere Trennung mich weniger ſchmerzt als Dich! Ich werde dein Andenken in meiner Bruſt be⸗ wahren, bis das Grab die Kluft ausfüllt, die jetzt für immer zwiſchen uns entſtanden. Droben ſehen wir uns wieder— hiernieden nicht.“
„Lenora, Du täuſcheſt Dich!“ rief Guſtav hoff⸗
nungsvoll.„Mein Oheim iſt nicht unerbittlich, er wird mei⸗
nem Flehen nachgeben.*
„Es kann ſein; aber das Ehrgefühl meines Vaters iſt unbeugſam. Du mußt mich verlaſſen, Guſtav, es ſchickt ſich nicht für mich, mit Dir allein zu ſein— verlaß mich; wenn uns Jemand überraſchte, mein armer Vater würde ſterben vor Scham!“
„Nur einen Augenblick noch, Lenora! Mein Oheim hat mir deine Hand verweigert; ich habe geweint, gefleht; nichts konnte ſeinen Beſchluß ändern. Da ſagte ich ihm in meiner Verzweiflung Dinge, vor denen ich ſelber ſchauderte,


