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um abermals zu ſinken, bis endlich ihre Wange auf den
Arm ſank und ſie in Schlummer verſunken zu ſein ſchien.
Aber ſchlief ſie wirklich? Ihre Seele wenigſtens wachte und jubelte, denn das ſanfte Lächeln umſpielte noch immer ihr Antlitz, und verſchwand es auch mitunter, um einem ernſteren Ausdruck Platz zu machen, ſo verbreitete es doch immer wieder den Sonnenſchein der Lebensfreude und des Glückes über das ſpiegelklare Weſen des Mädchens. Es war, als hätten ihre Traumbilder Geſtalt angenommen, und als umgaukelten ſie ihr Herz mit einer Fluth von zauberi⸗ ſchen Viſionen.
Lange hatte ſie ſo, ganz in Vergeſſenheit verſunken und bei vergangenen Dingen weilend, dagelegen, als an der Au⸗ ßenthür des Hofes ſich Geraͤuſch vernehmen ließ, und das laute Wiehern eines Pferdes die Stille Grinſelhofs unterbrach.— Das Maͤdchen erwachte hierdurch jedoch nicht.
Die alte Chaiſe war aus der Stadt zurückgekehrt und hatte vor den Stäͤllen des Hofes Halt gemacht.
Der Pächter und ſeine Frau kamen dahergelaufen, um ihren Herrn zu begrüßen und das Pferd ausſpannen zu helfen.
Während deſſen ſtieg Herr von Vlierbeke aus dem Wagen und ſprach einige freundliche Worte mit den Leuten des Hofes, aber in ſo trübem Ton, daß der Pächter und ſeine Frau ihn mit Verwunderung anſchauten.
Zwar verließ ihn der ſtille Ernſt ſelbſt bei der äußerſten Freundlichkeit niemals, heute aber zeigte ſein Antlitz eine ganz außergewöhnliche Niedergeſchlagenheit. Er ſchien ſehr ermattet und ſein ſonſt ſo lebendiges Auge bewegte ſich lang⸗ ſam und träge unter den dunklen Augenbrauen.
Das Pferd ſtand im Stalle; der junge Kutſcher, der
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