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herangeſchwommen, nach dem Waſſerſpiegel ſchnappend, als wollten ſie mit dem Mädchen ſprechen.
„Geht, geht, laßt mich zufrieden!“ ſagte ſie, die Fiſche vorſichtig auseinander treibend,„ich habe jetzt keine Zeit, mit euch zu ſpielen; ihr ſollt nachher eure Nahrung haben.*.
Die Fiſche aber zappelten um die Gießkanne herum, bis das Mädchen ſie wieder aus dem Waſſer hob, und ſelbſt als es wieder verſchwunden war, ſammelten ſie ſich an der Stelle des Ufers, wo das Mädchen geſtanden.
Das letztere hatte die Blumen begoſſen, die Gieß⸗ kanne war langſam ihrer Hand entglitten. Mit geſenktem Haupte ſchritt ſie in das einſame Haus, kehrte dann wieder zurück und warf den Fiſchen etwas Weißbrot zu, dann aber wandelte ſie ganz in Gedanken verſunken durch die Steige des Gartens.
Endlich näherte ſie ſich einer Stelle, wo ein hohes Katalpa⸗Gebüſch ſein Dach wie einen breiten Schirm über den Steig wölbte. Unter demſelben ſtand ein Tiſch nebſt zwei Stühlen; ein Buch, ein Schreibzeug und eine Sticke⸗ rei verriethen, daß das Maͤdchen vorhin hier geſeſſen und gearbeitet hatte.
Auch jetzt ließ ſie ſich wieder auf einen der Stühle nieder, nahm abwechſelnd das Buch und die Stickerei zur Hand, ließ beides wieder fallen und legte dann ig tiefen Gedanken das ſchöne Haupt in die Hand, wie Jemand, der ermattet iſt und ſchlummern will.
Eine Zeit lang blieb ihr großes glänzendes Auge in's Weite gerichtet, dann und wann ſpielte ein Lächeln um ihren Mund und ihre Lippen bewegten ſich, als wären ſie mit einem Freunde in Geſpraͤch. Zuweilen ſchloſſen ſich ihre marten Augenlider, doch erhoben ſich ihre Wimpern wieder,


