ſeien Unter⸗
rend er abe ihn austhür ihm zu
der ihn end vor gen auf ne Zeit ſen, wo othwen⸗ richtete nd ging f einem
Kampf auf ſei⸗ al, von en holte ckte mit getrie⸗ verzwei⸗ wieder,
endlich Stimme, von der unge ver⸗ rhunderte
altes Erbtheil meiner Vorfahren... auch dir muß ich Lebewohl ſagen, dich mit meiner Hand ſchänden!... Möge denn dieſe letzte Hilfe, die du mir verſchaffſt, uns vor noch größerer Schande retten!“
Eine Thräne rann uber ſeine Wangen; ſeine Stimme verſagte ihm... Indeß ſetzte er ſeine ſonderbare Arbeit mit dem Federmeſſer fort, bis das Wappen ganz unkenntlich geworden war.
Dann verließ er dieſen Platz und kehrte in die Stadt zurück, wo er faſt alle kleinen Straßen durchkreuzte und mit furchtſamem und ſcheuem Blick alle Aushängeſchilder beobachtete.
Nachdem er ſo eine Zeit lang umher geſchwärmt, be⸗ fand er ſich in einer Gaſſe des St. Andreas⸗Viertels. Plötzlich zeigte eine freudige Bewegung, daß er gefunden habe, was er ſuchte. Sein Auge ruhte auf einem Aushänge⸗ ſchild, das nur die wenigen Worte:„geſchworner Bergträger“ enthielt.— In dieſem Hauſe lieh man auf allerlei Pfand; es hieß der Berg der Barmherzigkeit!
Der Edelmann ging an der Thür vorbei und bis ans Ende der Straße; dann kehrte er wieder zurück.
Bald beſchleunigte, bald hemmte er ſeinen Gang, je nachdem er irgend einen Vorübergehenden erblickte, bis er endlich den günſtigen Augenblick fand, bebend an der Mauer entlang ſchlich und in dem Hauſe verſchwand, das obiges Schild trug.
Eine ganze Zeit darauf trat er wieder aus dem Berg⸗ hauſe heraus, und flüchtete ſich um die Ecke in eine andere Straße. Wohl ſtand Zufriedenheit in ſeinem Auge geſchrie⸗ ben, aber die ſtarke Röthe, welche ſeine Stirn bedeckte, zeugte deutlich genug, daß er die gewünſchte Hilfe nur mit einer neuen Demüuthigung hatte erkaufen müſſen.


