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„Ich kann nicht erwarten, daß Sie wieder zu geben im Stande ſind, was ich Ihnen liehe!” fiel der Notarius mit ſichtbarem Spott ein;»was Sie verlangen, wäre alſo ein Almoſen?*
Der Edelmann rang ſich verzweifelt in ſeinem Stuhl; er war leichenblaß, ein glühender Blick ſchoß aus ſeinem Auge, ſeine Stirn runzelte ſich heftig. Dennoch ſuchte er ſeine Aufregung zu bemeiſtern.
„»Ein Almoſen?“ wiederholte er, indem er das Antlitz zur Erde ſenkte, mit düſterer Ruhe.—„Es ſei! Ich will auch den letzten Tropfen aus dem Kelche meiner Leiden trinken! Es geſchieht ja für mein Kind!“
Der Notarius nahm einige Fünffrankenſtücke aus ei⸗ ner Schatulle und bot ſie dem Edelmann. Fühlte ſich nun dieſer durch das Anbieten eines wirklichen Almoſens verletzt, oder ſchien ihm die Summe zu klein, als daß ſie ihm hätte nützen können— er blickte einige Secunden lang das Geld mit wildem Auge an, ſank dann mit einem tiefen Seufzer in den Stuhl zurück und barg ſein Antlitz in beiden Händen.
In dieſem Augenblick trat ein Diener herein und mel⸗ dete einen andern Beſuch. Der Edelmann ſprang auf, ſo⸗ bald der Bediente den Saal verlaſſen hatte, und trocknete einige Thränen aus ſeinem Auge.
Der Notarius wies abermals auf die Fünffrankenſtücke, die er auf die Ecke des Tiſches gelegt. Herr von Vlierbeke aber wandte mit Abſcheu den Blick von dieſem Gelde weg.
„Herr Notarius, ſagte er ſchnell,„vergeben Sie mir meinen Stolz. Nur eins habe ich noch von Ih⸗ nen zu erbitten!“
„Und was iſt dieß 2 „Im Namen meines Kindes, ſchweigen Sie.“


