„Noch vier Monate!* ſeufzte der Edelmann in fin⸗ ſterem Ton.„Und dann... großer Gott!*—
»Dann werden Ihre Güter durch das Gericht verkauft. Ich ſehe wohl ein, daß dieſe Ausſicht trübe, ſehr trübe iſt; aber da dies doch ein unvermeidliches Schickſal iſt, ſo können Sie nichts Beſſeres thun, als ſich auf dieſen Schlag vorbe⸗ reiten. Laſſen Sie mich Ihre Güter aus dringenden Grün⸗ den zum Verkauf bringen, ſo entgehen Sie dem Schimpf eines gezwungenen Verkaufs!“
Wie vernichtet durch die ſchrecklichen Worte des Notars ſaß Herr vor Vlierbeke eine Zeit lang, das Antlitz in die Hände gehüllt, da.
»Ihr Rath, Herr Notarius,“ ſagte er, als dieſer ihm den freiwilligen Verkauf ſeiner Güter rieth, das Haupt erhebend mit kaltem Schmerz,„Ihr Rath iſt gut und edel, aber ich kann ihn nicht befolgen. Sie wiſſen, daß alle meine Opfer, daß mein bitteres Leben, meine ewige Angſt nur dazu dienen ſollen, das Schickſal meines Kindes zu ſichern. Sie wiſſen es, Sie allein, Herr Notarius, daß Alles, was ich thue, nur einen, und wie ich glaube, heiligen Zweck hat. Jetzt will es mir ſcheinen, als wenn der Herr meine zehnjährigen Gebete erhören wolle: zwiſchen meiner Tochter und einem reichen jungen Mann, deſſen Edelmuth und Gutherzigkeit ich bewundere, hat ſich ein Liebesverhältniß entſponnen. Seine Eltern ſcheinen uns ſehr geneigt.— Vier Monate! die Zeit iſt wahrlich kurz; aber ſoll ich durch einen Verkauf alle meine Hoffnungen vernichten,— mein Kind und mich ſelbſt
der offenen Armuth preisgeben gerade jetzt, wo ich vielleicht das Ziel von allen meinen unendlichen Leiden erreichen kann 29
»Alſo wollten Sie dieſe Leute betrügen?— Vielleicht berei⸗ ten Sie Ihrem Kinde dadurch ein noch viel größeres Unglück! Das Wort betrügen machte den Edelmann erzittern;
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