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taliſten nur im Falle eines äußerſt günſtigen Verkaufs ihre Gelder ganz zurückbekommen würden.— Sie haben eine unerſetzliche Thorheit begangen, Herr von Vlierbeke; wäre ich an Ihrer Stelle geweſen, ich haͤtte mein ganzes Vermögen und das meiner Gemahlin nicht geopfert, um einem Undankba⸗ ren— einem Betruger ſollte ich eigentlich ſagen— zu helfen und ihn zu retten, mochte er nun mein Bruder ſein oder nicht!*
Herr von Vlier beke beugte, durch eine peinliche Erinnerung darniedergedrückt, das Haupt und ließ dieſe Be⸗ leidigung ſeines Bruders unbeantwortet; krampfhaft preßte er die goldene Tabatiere zwiſchen ſeinen Fingern.
„Durch dieſe Unvoörſichtigkeit haben Sie ſich ſelbſt und Ihr Kind in Armuth geſtürzt, denn verhehlen können Sie ſich dieß nicht mehr.... Zehn Jahre lang haben Sie, Gotrt weiß unter welchen Leiden, das Geheimniß Ihres gänzlichen Ruins verdeckt zu halten vermocht; jetzt aber naht doch unfehlbar der Augenblick, wo Sie Ihre Güter werden verkaufen müſſen...
Der Edelmann ſchaute den Notarius mit einem Blick an, in welchem ſich Angſt und Zweifel malten.
„Es iſt nun einmal ſo fuhr der letztere fort.„Herr van Hoogebaen iſt auf ſeiner Reiſe in Deutſchland ge⸗ ſtorben; ſeine Erben haben Ihren Schuldbrief uͤber viertau⸗ ſend Franken in dem Sterbehauſe gefunden und mir ge⸗ meldet, daß an eine Prolongation nicht zu denken ſei. War Herr van Hoogebaen Ihr Freund, ſo kennen ſeine Erben Sie doch nicht.— Zehn Jahre hindurch haben Sie bereits verſäumt, dieſe Schuld abzubürden, zweitauſend Francs an
Intereſſen haben Sie bezahlt, zu Ihrem eigenen Vortheil muß dieß alſo ein Ende haben. Noch bleiben Ihnen vier Mo⸗ Herr von Vlierbeke, noch v ier Monate läuft der
»
nate. Schuldbrief!*


