Teil eines Werkes 
2. Th. (1870)
Entstehung
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was

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Hurrah! klang es vor der Thüre.

Einige Koſaken, mit Piſtolen und blanken Säbeln in der Fauſt erſchienen an der Thüre und ſchoſſen den Erſten, der durch dieſelbe zu flüchten verſuchte, ohne Weiteres nieder, die Uebrigen aber trieben ſie mit Säbelhieben zurück.

Ergebt Euch! befahl der Anführer der Koſaken.

Geheul war die Antwort.

Wir ſind verrathen! ſchrie der Jude in Verzweiflung.Brecht durch!

Er ſtürzte ſich wie wüthend auf die Koſaken und die Andern folgten ihm, ſuchend, ſich Bahn zu brechen.

Umſonſt. Säbelhiebe trieben ſie zurück. Blutend und heulend

flüchteten ſich die Geſellen nach den Fenſtern zu und ſuchten noch⸗ mals Widerſtand zu leiſten.

Während dem hatten ſich Edmond und Girard nebſt dem Kutſcher, friſchen Athem ſchöpfend, gegen die Thüre des Verſchlages zurückgezogen, und hier fand Edmond zu ſeinem Entſetzen Eugenie in ihrem Blute liegend.

Einen Schreckensruf ausſtoßend, kniete er neben der Verwun⸗ deten nieder und ergriff ihre erkaltende Hand.

Eugenie! ſchrie er.

Bei dieſem Rufe ſchien Leben in Eugenie's Bruſt zurückzu⸗ kehren, ſie richtete ſich auf in den Armen der noch neben ihr knieen⸗

den Zofe.

Edmond! Edmond! rief ſie mit letzter Kraft in ſchmerz⸗ lichſtem Tone.

Bei dieſem Rufe drang aus der Gruppe der Koſaken plötzlich ein Mann vor und trat auf Eugenie zu.

Wer ruft mich? fragte er.

Der Ton dieſer Stimme ſchien eine Zauberkraft auf Eugenie auszuüben; ſie richtete ſich noch höher auf, und ſtarrte mit weit geöffneten Augen auf den Mann vor ſich.

Monte Chriſto! ſchrie ſie dann entſetzt auf.

Eugenie Danglars! rief der erkannte Graf.

Es war wirklich Graf Monte Chriſto, der ſo unerwartet mit Gefolge in dem einſamen Waldwirthshauſe erſchienen war und zwar

Monte⸗Chriſto's letzter Weltgang. 30