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gerade zur rechten Zeit, um die Bedrängten aus höchſter Gefahr zu retten.
Voll Staunen ſchaute Edmond auf den Mann, der Eugenie kannte und von ihr gekannt wurde: er wußte nicht, wer derſelbe war, ahnte es auch nicht.
Hinter dem Grafen erſchien jetzt Valentin, und kaum hatte der⸗
ſelbe einen Blick auf die Gruppe geworfen, als er auf ihn zuſtürzte und ſich zu ihm niederbeugend, ihn umarmte, dabei jubelnd ausrief:
„Edmond Dantes! O, endlich haben wir Dich gefunden, Edmond!“
„Wie?“ rief der Graf auffahrend,„wer iſt das?“
Da richtete ſich Valentin auf, zog Edmond mit ſich in die Höhe und rief:
„Beglückter Vater, hier iſt Dein Sohn, den Du ſo lange ſuch⸗ teſt!— Edmond, hier iſt Dein Vater!“
Und Vater und Sohn lagen ſich in den Armen und feierten das Feſt des Wiederſehens.
Unterdeſſen hatten die Koſaken auch den Letzten der Räuber überwältigt, was nicht todt war, lag gebunden auf dem Fußboden.
Graf Monte Chriſto aber begab ſich mit ſeinem Sohne und
Valentin in die untere Stube, wohin auch Eugenie getragen wurde, um ihr die möglichſte Hilfe angedeihen zu laſſen.
Aber dieſe Hilfe kam zu ſpät, denn ſie hatte ſchon geendet. Die Erſchütterung des Wiederſehens des Grafen hatte wohl ihr Ende beſchleunigt.
„Sie ſchlumm're ſanft,“ ſagte der Graf ernſt.„Ich verzeihe ihr und kein Groll von meiner Seite belaſte ihre Gruſt. Es iſt nicht gut, wenn ein Menſch auf den andern zürnt. Ich habe es an mir erfahren, und auch ſie, die Tochter Danglars, erfuhr es wohl an ſich ſelbſt.“
Er trat zurück und ließ Eugenie's Leichnam mit einer Decke verhüllen.
Dann aber gab er ſich wieder ganz der Wonne hin, ſeinen Sohn wieder gefunden zu haben, nachdem er faſt die Hoffnung auf⸗ gegeben, daß ihm dieſes gelingen werde.
Seit jenem Tage in Benares hatte Monte Chriſto ſtets die Spur ſeines Sohnes und deſſen Entführerin verfolgt, oft hatte er
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