Teil eines Werkes 
2. Th. (1870)
Entstehung
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t Männer

bedenklich den Waffen

vie früher, beruhigen, aten ſei in dieſe Leute denn ohne den Wöl⸗ emand.

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Beſorgniß daß Alles wirklich ein

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zur Ruhe,

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Einer ab⸗ ie Männer

erſte Wache

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So unbeſorgt ſich auch Girard anfangs gezeigt hatte, ſo war er doch im Geheimen nichts weniger als dieſes, und wenn er ſich unbeſorgt gezeigt, ſo geſchah es mehr wegen den Anderen, nament⸗ lich wegen Eugenie, um dieſe nicht zu beunruhigen, denn er meinte: wenn er in ihre Beſorgniſſe einſtimme, ſo werde er ihr doch nur eine ſchlafloſe Nacht bereiten, und das ſei denn doch gar nicht nöthig, da er ſich vielleicht täuſchen könne, oder daß, wenn der Wirth bemerkt haben ſollte, wie gut ſie mit Waffen verſehen ſeien, und er doch böſe Abſichten gehegt, werde er von dieſen Abſichten zurückweichen, und ſtatt einen Raubanfall auf ſie zu wagen, der möglicher Weiſe recht ſehr zu ſeinem Nachtheile ausfallen konnte, ſich damit begnügen, den Reiſenden eine hohe Rechnung zu machen.

Er ſetzte das Licht an den Ofen, damit es nicht ſo ſehr von Außen bemerkt werden könnte, öffnete dann leiſe die Thüre und lauſchte hinaus.

Er ſah und hörte nichts. Es war vollſtändig finſter und unten ſchien Alles ſtill. Girard ſchlich ſich im Finſtern bis an die Oeff⸗ nung, durch welche die Treppe hinab ging und lauſchte wieder.

Er vernahm Stimmen, die aus der Wirthsſtube hervorkamen, konnte aber nichts verſtehen. Nur ſo viel war gewiß, daß dort die Geſellſchaft noch in ziemlich lebhafter Unterhaltung begriffen, ver⸗ ſammelt ſein müſſe, und ſehr erwünſcht wäre es ihm geweſen, wenn er nur einen kleinen Theil dieſer Unterhaltung hätte verſtehen kön⸗ nen. Es hätte ihm dieſes doch Gewißheit geben können, ob über⸗

haupt etwas zu fürchten war, oder nicht.

Girard wagte ſich nicht weiter, denn er hätte ſonſt fürchten müſſen, daß er im Finſtern die Treppe hinabſtürze, oder ſonſt über Etwas falle und Lärm verurſache. Aber dieſen wollte er unbedingt vermeiden.

Alſo ſchlich ſich Girard wieder in das Zimmer zurück und ſchloß die Thüre durch einen Riegel, der ſich an derſelben vorfand. Einen anderen Verſchluß gab es nicht, denn das Thürſchloß hatte keinen Schlüſſel.

Die Reiſegefährten waren, ermüdet von den Anſtrengungen und Aufregungen des Tages bereits Alle in tiefen Schlaf geſunken, er war der Einzige, der noch wachte.

Aber eben die Sorgloſigkeit, mit welcher Jene ſchliefen, ſteigerte