Teil eines Werkes 
2. Th. (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

——

268

1

Matteo ſah, daß Fano's Ende ſchneller nahe, als er gedacht hatte; er ſah das Zucken und hörte das Röcheln des Verwundeten und ihm ſchauderte. Er ſchaute ſich um, ob denn nicht Jemand erſcheine, der ihm beiſtehe, denn es war ihm ſchrecklich, ſo allein mit dem Sterbenden zu ſein. Er konnte ihm nicht helfen, wußte überhaupt keinen Rath.

„Willſt Du nicht beichten, Fano?“ fragte Matteo.„Soll ich gehen und einen Mönch ſuchen?“

„Was?“— ſtöhnte Fano.—„Denkſt Du— ich— ſterbe?— Nein, ich will— nicht— ſterben!“

Seine Stimme verklang matt in dumpfem Röcheln.

Plötzlich riß ſich Fano noch einmal empor.—

„Das— Kind!“ ſtöhnte er.„Jeſu— tau— ſend!“

Er griff wieder krampfhaft umher nach dem Kinde, an das und an den Gewinn, der ihm durch daſſelbe in Ausſicht geſtellt war, ſeine letzten Gedanken ſich klammerten.

Aber Matteo hatte das Kind ſchon aus der Nähe des krampfhaft um ſich greifenden Sterbenden genommen.

„Fluch!“ klang es nochmals von den Lippen des Räubers.

Dann aber ſtarrten die Augen Fano's plötzlich gläſern und regungslos zum Himmel, vom Blute gerötheter Schaum trat vor den Mund, einen Moment zuckten die Glieder des Sterbenden krampf⸗ haft umher; dann ſtreckten ſie ſich; Fano hatte geendet.

Matteo ſprang beſtürzt auf.— Daß der Tod eintreten würde, war ihm wohl gewiß geweſen, daß es aber ſo ſchnell geſchehen würde, kam ihm unerwartet.

Es wollte den Mann ein Grauſen beim Anblick der Leiche be⸗ ſchleichen, er ergriff das wieder unruhig werdende Kind und floh davon, ſo ſchnell als er vermochte. Im Oſten flammte die Morgen⸗ röthe empor, dann hob ſich langſam die Sonne und überfluthete mit ihrem Schimmer hell und goldig die Gegend, und ihre Strahlen trafen auch das verzerrte blaſſe Leichenantlitz Fanoe deſſen Körper dort am Bache ausgeſtreckt lag.

Matteo hatte ſein Weib aufgeſucht und deinſelben das Kind übergeben, damit daſſelbe verpflegt werde. Er ſelbſt verſah ſich mit einer Hacke und einer Schaufel und begab ſich nach der Stelle, wo er die Leiche Fano's gelaſſen.

M daran, und di Steinbl zu mas Er bed bet un

I deshalt ſtattung der Br ferſchun beginne

M fand er ließen, ſein, o verborg 8 mit W Alles,

giemlig zu gele entfern

donnte.

bereits naueſte erhalte von g hinterl

ordent vorne ſich ſo

es ang