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Jetzt war Matteo vollkommen überzeugt, daß ſich da unten Jemand befinden mußte.— Nein, nach den gehörten Tönen zu urtheilen, mußten es zwei Perſonen ſein.— Er hielt es für an der Zeit, ein Zeichen zu geben.
„Wer iſt da unten?“ fragte er mit leiſer Stimme.
Alles blieb ſtill.
Zum zweiten Male fragte er und dieſes Mal mit verſtärkter Stimme.
Abermals keine Antwort.
„Fano,“ fragte jetzt Matteo mit noch ſtärkerer Stimme,„biſt Du hier unten?“
Ein ſchwaches Stöhnen war die erſte Antwort.— Dann fragte es von unten herauf:
„Wer ruft?“
„Matteo, Dein Freund!“ entgegnete der Mann oben.
„O, dieſe verfluchte Kugel!“ ſtöhnte es unten mit dumpfer Stimme.
„Biſt Du es, Fano?“ fragte Matteo wieder.
„Jal⸗ 3
„Komme dann heraus. Die Gensd'armen ſind längſt fort und Alles iſt ſicher.“
„Sicher?“
„Ja, gewiß!— Du kannſt ruhig heraus kommen.“
„Ich kann ja eben nicht!“
„Weshalb nicht?“
„Ich bin— verſchüttet!“
Matteo ſchrak bei dieſer Antwort unwillkürlich zuſammen. Nach einer kurzen Pauſe fragte er dann wieder: ob ſich Fano nicht helfen könne?“
„Nein!— Die verfluchte Kugel!“ war die Antwort.
„So biſt Du verwundet?“ fragte Matteo.
„Ja, und wie!“ klang es zurück.
Matteo war beſtürzt, er fragte, auf welche Weiſe Fano ver⸗ wundet ſei und ob er ſich wirklich nicht mehr ſelbſt helfen könne?“
Fano gab mit ſehr unſicherer Stimme Auskunft über die Art ſeiner Verwundung und verſicherte, daß er zu ſeiner Befreiung gar nichts zu thun vermöge; er bat zugleich den Matteo, daß er ihm
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