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dann und wann blitzgleich von dort aufleuchtete, aber ſogleich auch wieder verſchwand.
Fano konnte ſich zuletzt nur noch durch das Gefühl von ſeiner nächſten Umgebung überzeugen. Es begann ihm, dem ſonſt ſo Furcht⸗ loſen, unheimlich zu werden und die wenigen glühenden Kohlen, die noch auf der Erde lagen, erſchienen ihm gleich glühenden Augen, die ihn anſtarrten, ihm Etwas ſagen zu wollen ſchienen und doch ſtumm blieben.
Auch dieſe glühenden Augen verglimmten nach und nach gänzlich: ſie erloſchen und nur jener blitzgleiche Schimmer von der Oeffnung her, zeigte ſich noch, bald ſchwächer, bald ſtärker, aber immer ſeltener und ſeltener.
Auf Fano's Stirn ſtanden dichte Schweißtropfen; bald war ſein ganzer Körper wie gebadet. Die Gluthhitze, die heftige innere Erregung preßten aus allen ſeinen Poren den Schweiß.
Dann und wann überflog es Fano wie Fieberhitze, ſo daß ſich auf Momente ſeine Gedanken verwirrten, und dann war es ihm auch wieder, als griffe es zu ſeinem Herzen kalt wie der Tod.“.
Kam der Tod?— Nein, nein, er konnte, er wollte nicht ſterben; er mußte ja Schätze erwerben.
Fano konnte das Kind nicht ſehen, welches das Mittel zum Reichthum für ihn bildete, zu ſtark war die Finſterniß; aber er legte die Hand auf des Kindes Bruſt und fühlte, daß es noch athmete, und er fühlte auch, daß es bisweilen wie unruhig und ſchmerzhaft zuſammenzuckte.
So oft er dieſe Lebenszeichen wahrnahm, zuckte ein Freuden⸗ blitz durch Fano's Inneres, denn er hatte da ja die Gewißheit, daß ſein Kleinod, das Kind, noch lebe. So lange es lebte, hatte er Ausſicht auf Reichthum, nach dem ſein nimmerſattes Herz begehrte, für den er alles Andere wegwarf.
Die Zeit verging für Fano mit furchtbarer Langſamkeit, aber ſie mußte doch ſchon vorgerückt ſein, denn das Praſſeln der Flamme hatte ſich in leiſes Kniſtern verwandelt, welches in verſchiedener Stärke bisweilen in den Kellerraum drang.
Endlich überkam Fano eine ungeheure Mattigkeit, ſo daß er ſich kaum mehr aufrecht erhalten konnte; ohne daß er es wußte, fielen ſeine Augen zu, es überkam ihm der Schlaf der Betäubung.


