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den Reden der Leute noch geſchloſſen, daß der Wind den Rauch der Brandſtelle gerade über die Höhlung, die ſein Zufluchtsort geworden war, hinweg trieb, wo er nun nicht zu fürchten hatte, daß der aus den Luftlöchern abziehende Dampf die Aufmerkſamkeit der Nach⸗ ſuchenden erregen und ſie veranlaſſen könnte, wo ein böſer Zufall des Geflüchteten Entdeckung herbeifühven und ihn, der ſich für ge⸗ rettet wähnte, in das Verderben ſtürzen konnte.
Fano's Lage war aber eine noch ſchlimmere geworden, denn die Luftöffnungen waren viel zu klein, um dem eingedrungenen Rauche einen ſchnellen und kräftigen Abzug zu geſtatten, und dieſer Rauch beizte ihm die Augen und er verſuchte alles Mögliche, um ſein„köſtliches Kleinod“, das Kind, dagegen zu ſchützen, indem er das Geſicht deſſelben mit einem Tuche bedeckte, welches er in Er⸗ mangelung des Waſſers mit Wein anfeuchtete, damit dieſes Tuch den Rauch von dem Kinde abhalte.
Uebrigens durfte Fano nicht hoffen, den Qualm ſobald ſich verziehen zu ſehen, denn der Theil, welcher durch die Oeffnungen in die Luft entwichen war, wurde durch neueindringenden immer wieder erſetzt.
Immer beſchwerlicher machte ſich auch die zunehmende Hitze, die aus dem glühenden Schutte der Hütte durch die Oeffnung in den eingeſchloſſenen Raum ſtrömte und den Aufenthalt in demſelben immer quälender machte. Obgleich Fano gegen die Hitze ſonſt nicht eben empfindlich war und er tagelang in der glühendſten Sonnen⸗ hitze gewandert war, oder gelagert hatte, war ihm dieſe eingeſchloſſene, dumpfe Hitze, oder vielmehr der erhitzte Dampf faſt unerträglich und oft glaubte er, daß er leibhaftiges Feuer athmete.
Der Rauch, die Hitze betäubte ihn faſt, der Schmerz der Wunde meldete ſich immer gewaltiger; aber dabei richtete ſich dennoch ſein Blick immer wieder von Neuem auf das Kind; ihm widmete er ſeine ganze Sorge.
Die Feuerbrände, die Fano in die Höhle genommen, erloſchen nach und nach ganz, nur noch einige Kohlen glimmten am Boden, nicht mehr vermögend, die Finſterniß zu erhellen, die immer dichter wurde, denn der Feuerſchein, welcher durch die Oeffnung gedrungen, erloſch nach und nach ganz, kaum daß noch ein ſchwacher Schimmer


