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In dieſem Raume warf er die mitgenommenen Sachen auf den Boden und legte das blutende Kind darauf, dann flog er wieder in die Hütte zurück, die Vertheidigung derſelben ſo lange als möglich fortzuſetzen.
Fano hatte noch eine ſchwache Hoffnung, daß durch Wachſamkeit und durch Kühnheit der Vertheidigung die Belagerer ermüden und ſich aus der Schußweite ſeines Gewehres zurückziehen würden, bis daß der Abend hereinbrach, wo ſie ſich allerdings auf gefahrloſere Weiſe der Hütte wieder nähern konnten. Aber dann blieb Fano auch immer noch die Ausſicht, ſich im Dunkel der Nacht mit dem Kinde vielleicht durch die Reihe der Belagerung zu ſchleichen und zu entkommen.
Sollte dieſes aber nicht möglich ſein, ſo blieb ihm die Zuflucht in jenen keinem der Feinde bekannten Kellerraum übrig. Allein zog er ſich hierher zurück, ſo mußte die Hütte zerſtört werden, damit der Schutt die Maueröffnung bedeckte und ſo den Augen der Feinde entzog. In Folge davon war Fano entſchloſſen, wenn es ſich heraus⸗ ſtellte, daß er noch vor Abend die Vertheidigung nicht fortführen könnte, die Hütte ſelbſt in Brand zu ſtecken, damit die Trümmer des einſtürzenden Daches ihm den Dienſt erweiſen könnten, ſeinen letzten Zufluchtsort zu verhüllen.
Wenn die Hütte in Gluth ſtand, das Dach derſelben zuſammen⸗ brach, dann glaubten wohl die Feinde, er ſelbſt habe im Feuer ſeinen Untergang gefunden und ſeine Gebeine lägen verkohlt unter dem Schutte. Nachſuchungen, um ſich zu überzeugen, daß er wirklich ein ſolches Ende gefunden, gab ſich wohl Niemand die Mühe. Fano wußte, daß ſchon manche ſolche Verbrennungsfälle vorgekommen waren, aber Niemand daran gedacht, den Schutt deshalb zu durch⸗ wühlen.
Um möglich viel Schutt vor der Oeffnung zu haben, ſchleppte Fano in den Pauſen, wo er nicht ſchoß, verſchiedene Geräthſchaften der Hütte neben die Oeffnung und ſchichtete ſie dort auf. Doch konnte er nur Minuten auf dieſe Arbeit wenden, da er wachſam auf die Feinde ſein mußte. 3
Jetzt aber wurden die Gensd'armen ungeduldig, einen einzelnen Mann ſo lange belagern zu ſollen, ohne daß es ihnen gelang, ihn


