Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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Albert ſtutzte. Was ſollen wir denn hören? fragte er.

Es war mir, als käme Jemand dem Wägen nach, antwortete die Dame.Ich hörte Fußtritte und als ob Jemand ſtolpere.

Das Geräuſch der Räder wird Sie getäuſcht haben, ſagte Albert beruhigend.

Aber trotzdem er dieſes zu Eugenie ſagte, war ihm deren Be⸗ merkung doch auffallend und er beugte ſich lauſchend aus dem Wagen hinaus.

Es vergingen einige Minuten, ohne daß Albert mehr gehört hatte, als das Rollen der Räder, den Hufſchlag und das Schnauben der Pferde; er gewann dadurch die Ueberzeugung, daß Eugenie ſich denn doch geirrt haben müſſe, und ſchon wollte er ſich wieder in

den Wagen zurücklehnen, als ſein geübtes Ohr einen Ton vernahm,

der hinter dem Wagen herkam, und der ſofort ſeine ganze Auf⸗ merkſamkeit auf ſich zog..

Es war wirklich der Schall von Fußtritten, der für ein paar Augenblicke ziemlich ſtark, dann aber wieder leiſer und kaum ver⸗ nehmbar klang, als ob Jemand nachſchleiche und nur unverſehens ſtärker aufgetreten wäre.

Wer iſt da? rief Albert entſchloſſen aus dem Wagen hinaus.

Keine Antwort folgte, der Schall, der vorhin Alberts Auf⸗ merkſamkeit ſo erregt, war verſchwunden.

Aber im Wagen waren ſowohl Marja, als Eugenie durch Alberts Anruf auf das Höchſte erſchrocken und ſie fragten ängſtlich, was denn ſei?

Es wird gar nichts ſein, entgegnete Albert kurz.

Kaum hatte er dieſes geſprochen, als ſich ein neues Geräuſch vernehmen ließ und auch dieſes Mal hinter dem Wagen. Es war, als rolle ein Stein von ziemlicher Schwere den Abhang hinab.

Das Gepoltere war von Allen gehört worden. Albert ſtutzte und der Kutſcher rief:

Das hat was zu bedeuten!

Was ſollte das bedeuten? fragte Marja beſtürzt.

Daß ein Stein locker geworden und den Abhang hinab gerollt iſt, entgegnete Albert ſchnell beſonnen.Weiter iſt es nichts!

rech

nah

doch

au