Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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Ich möchte bald daſſelbe ſagen, meinte Albert.Es trifft Alles ſo ziemlich zu.

Ich dächte: ganz.

Möglich! Wenigſtens trifft bis jetzt Alles zuſammen, und das, was ich noch durch den Matteo erfahren werde, dürfte das noch Fehlende ergänzen.

Die Damen gaben hier einſtimmig ihr Urtheil ab, daß aller⸗ dings Alles ſo zuſammentreffe, daß man gar nicht zweifeln könne, der Hirt ſei wirklich der Sohn Monte Chriſto's.

Eugenie bemerkte dann noch, daß ſie eigentlich ſich wundern müſſe, daß der Graf ſeinen Sohn noch nicht aufgefunden, denn der⸗ ſelbe habe ja ſonſt die geheimnißvollſten Mittel beſeſſen, das zu er⸗ gründen, was andern Menſchen verhüllt geblieben; ſie meine daher, der Graf hätte, ſo er nur ernſtlich nach dem Sohne geforſcht, den⸗ ſelben ſchon längſt finden müſſen.

Den Kräften des Menſchen iſt ein beſtimmtes Ziel geſetzt, das ſie nicht zu überſpringen vermögen, antwortete Albert.Auch dieſer Monte Chriſto hat es an ſich erfahren, daß er zwar Vieles, aber nicht Alles vermochte. Wie übrigens, ob dieſer Mann über⸗ haupt noch unter den Lebenden verweilt? Er ſcheint ganz verſchollen, denn ſeit Jahren erfuhren wir von ihm nichts mehr; nur dann und wann kam ein Gerücht, daß da oder dort ein Mann aufgetaucht, der in ſeiner Art und Weiſe viele Aehnlichkeit mit Monte Chriſto haben ſollte; fragte man aber genauer nach dieſem Manne, ſo war er entweder verſchwunden, oder er entpuppte ſich als ein ganz ge⸗ wöhnlicher Menſch, der Niemand weniger ſein konnte, als jener Graf. So ſollte er bald in Amerika, bald in Afrika, bald in Aſien, dann in Rußland, in England, in Spanien aufgetaucht ſein und doch fand man ihn nicht.

Unter ſolchen Geſprächen waren die Reiſenden bis an einen die Hauptſtraße kreuzenden Seitenweg gekommen, der nach Luigi's Be⸗ ſchreibung zu der Behauſung Matteo's führen ſollte.

Die niedrige Wohnung, die nach der erhaltenen Schilderung die Matteo's ſein mußte, zeigte ſich in geringer Entfernung an den felſigen Hang eines Hügels angelehnt, umgeben von einigen Bäumen.

Der Wagen bog nach Alberts Anweiſung auf dieſen Fahrweg ein, konnte ihn aber nicht weit verfolgen, denn er ward immer