Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

220

gefunden zu haben, wo dann die Eine ſtets die Bemerkung der Freundin beſtätigte und ſelbſt Albert dann und wann ihnen Recht gab, obgleich er die ganze Sache mit kälteren Augen betrachtete, und nicht in einem jeden Zuge ſo unbedingte Aehnlichkeit fand, wie dieſes von Seiten der Damen geſchah.

Wie iſt es nur möglich, daß ſich in dieſem jungen Menſchen eine ſo vollkommene Aehnlichkeit mit jenem merkwürdigen und ſelt⸗ ſamen Manne vereinigt findet? fragte Marja.

Menſchen können ſich ähnlich ſein, entgegnete Albert.Ich ſagte es ſchon.

Aber ſo Zug um Zug! rief Eugenie.Sollte dieſer junge Mann zuletzt nicht in einem Zuſammenhange mit dem Grafen ſtehen?

Man kann in Alles Zuſammenhang bringen, wo man Zu⸗ ſammenhang finden will, meinte Albert kühl.

Ach, rief Eugenie faſt ungeduldig,Sie ſpielen den Un⸗ gläubigen; Herr Morcerf, wie das ſo Ihre Gewohnheit iſt. Wäre es denn eine ſo große Unmöglichkeit, daß dieſer Hirtenburſche zu⸗ letzt doch in einem vielleicht ſehr nahen Verwandtſchaftsgrade zu Monte Chriſto ſtände. Der Graf kam ja in aller Welt herum! Er konnte auch in dieſer Gegend geweſen ſein und

Und ein zärtliches Verhältniß gehabt haben, ergänzte Albert, ein Verhältniß, deſſen Frucht wir jetzt vor uns ſehen. Dieſes wollen Sie vielleicht ſagen, Eugenie. Aber hier muß ich denn doch ſagen, daß der Graf wohl nicht der Mann war, ſolche Ver⸗ hältniſſe zu ſchließen.

In der Welt iſt Alles möglich! Dieſes ſagen Sie ja ſelbſt immer. Doch hatte der Graf nicht einen Sohn?

Einen Sohn, den er ſehr ſchmerzlich betrauerte.

Er verlor denſelben in den Abruzzen?

Ja!*

Und ſind wir nicht eben in den Abruzzen?

Allerdings ſind wir das. Aber Sie wollen doch nicht etwa ſagen, daß dieſer junge Hirt gar der verlorene Sohn des Grafen ſein könnte?

Wenigſtens liegt dieſe Idee ſehr nahe, denn in dieſer Welt iſt ja Alles möglich, entgegnete Eugenie.

Hier bezweifle ich denn doch die Möglichkeit, ſagte Albert

ſehr er Kind ie mit ve Todter 4 Eugeni geſtand Könnte Sollten Grafen

3 wieder

A macht, der Bl.

E That i wo an Jünglit ihm, a des Gr Sohne

R

G

merkw ganz U erkundi nein, e anlaßt mir ei D vorkom Reihe endlich ſondere er zeig