Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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Der Herr, den Eugenie Albert genannt hatte, warf einen Blick auf den Hirten, er ſchaute forſchend in deſſen Auge und trat be⸗ troffen einen Schritt zurück.

„Bei Gott,“ ſagte er,„Sie haben Recht, Eugenie. Fiel mir doch ſchon vorher ſo Manches auf, ohne es zu beachten, jetzt bringen Sie mich auf die Spur!—— Sie haben Recht!“

Der Hirt, dem es nun immer deutlicher wurde, daß er der Gegenſtand allgemeiner Aufmerkſamkeit geworden, wurde noch er⸗ ſtaunter und ſah die ihn Betrachtenden auch ſeinerſeits mit großen Augen an. Er kannte ſie nicht und konnte nicht begreifen, woher ihn dieſe kennen ſollten.— Ein flüchtiger Verdacht ſtieg in ihm auf; er ſetzte ſeinen Hut wieder auf und ſein Blick wurde faſt drohend, als er ihn wieder auf Albert haftete.

Trotzig auf ſeinen Stab lehnend, erwartete er das Weitere.

Albert trat jetzt zu ihm und fragte mit mildem Tone:

„Wie nennſt Du Dich, mein Sohn?“

„Luigi,“ war die Antwort, von einem mißtrauiſchen Blicke

begleitet.

„Aber ſonſt?“

„Nun, ich heiße Luigi!“

„Du mußt doch noch einen Namen haben? den Familien⸗ namen?“

„Ich bin ſtets nur Luigi genannt worden.“

„Wie heißt aber Dein Vater?“

„Vater?— Ich weiß es nicht!“

„Sollteſt Du denn wirklich ohne Vater ſein!?“

„Ich weiß wenigſtens von keinem.“

Albert ſchaute auf Marja und Eugenie.

Die beiden Damen hatten unterdeſſen mit leiſer Stimme und mit wenigen Worten ihre Gedanken über den jungen Hirten, der ſie plötzlich ſo ſehr intereſſirte, ausgetauſcht, aber ſie hatten dabei auch noch aufmerkſam auf das Geſpräch Alberts mit dem inter⸗ eſſanten Hirten gehört und deſſen Antworten ſchienen ihnen den Intereſſanten noch intereſſanter zu machen; ſie warfen ſich bedeut⸗ ſame Blicke zu.

„Wie ſeltſam!“ ſagte Eugenie.

„In der That ſeltſam,“ beſtätigte Albert.„Dieſer Jüngling

leich muß(

hinzu.

lichei ſollte. „alein und E Tauſe

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wieder