lſen⸗
die teiſe⸗ ſelbe
Sie
„die
mili⸗ des bei⸗ er es hlten
dden etwas vartet ätten rden. ßend,
urſche ſonſt
Uhr
217
„Briganti?“ fragte er dann.„Vor Brigantis braucht ſich hier Niemand zu fürchten.“
Unterdeſſen waren die Damen herzugetreten, und der Burſche zeigte, daß er nicht ohne Höflichkeit ſei, denn er nahm bei deren Näherkommen den Hut ab und grüßte ſie mit einer gewiſſen, ihm ſehr wohl anſtehenden Demuth.
Beide Damen ſchauten mit großer Aufmerkſamkeit auf den Jüngling, deſſen Geſtalt, wie die klaſſiſche Schönheit ſeines Kopfes ihnen ſehr wohl zu gefallen ſchienen.
„Meinſt Du, daß es keine Banditen in der Nähe gäbe?“ fragte die eine Dame.
„Gewiß nicht, Madonna,“ antwortete der Burſche, wieder auf die vorige eigenthümliche Art lächelnd und dabei ſich leicht ver⸗ neigend, was er auf eine ſehr natürliche, graziöſe Art that.
Die Fragerin ſchien von dieſem Lächeln, dem Klange der Stimme, der Verbeugung ſehr betroffen und immer aufmerkſamer beobachtete ſie die Geſichtszüge des jungen Mannes.
„Mein Gott,“ flüſterte ſie ihrer Gefährtin zu,„was iſt nur das. Alles an dieſem jungen Menſchen iſt mir ſo bekannt, und doch weiß ich nicht, wo ich ihn ſchon geſehen haben ſollte, oder wo ich einen Mann begegnete, der dieſem Hirten oder dem vielmehr der Hirte ähnlich iſt!“
Die Gefährtin warf einen forſchenden Blick auf den Hirten, dann rief ſie voll Erſtaunen:
„Wahrhaftig, Marja, Sie haben Recht!— Auch ich finde überraſchende Aehnlichkeit, und zwar mit einem Manne, der“—
Sie endete nicht, wandte aber ihre Blicke wieder forſchend auf den Hirten, der den Hut noch in der Hand behalten, jetzt aber, da er bemerkte, welchen Eindruck er auf die beiden Damen machte, er⸗ ſtaunt auf dieſelben ſah.
„Wen meinen Sie, Eugenie?“ fragte Marja.
Eugenie antwortete nicht, ſie wandte ſich mit lebhafter Be⸗ wegung zu dem Herrn und ſagte:
„Herr Albert, ſehen Sie dorthin. Sehen Sie dieſen jungen Mann und ſagen Sie mir dann, ob ich mich täuſche, wenn ich ſage, daß derſelbe eine ganz merkwürdige Aehnlichkeit mit einem Manne hat, der ſo gewaltigen Einfluß auf unſer Schickſal hatte!“


