Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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ders durch einen höheren Stangenzaun eingeſchloſſen, der auch mehr Feſtigkeit zeigte, als die anderen Umzäunungen.

Ein paar ehrwürdige, alte Bäume waren in der Nähe des Hauſes ſtehen gelaſſen worden, und dieſe ſtreckten ihre Aeſte über die Dächer aus, traulichen Schatten gebend und zugleich Schutz gegen die Regenſtröme gewährend, die zu gewiſſer Jahreszeit hier ſehr

häufig niederfallen. 8 Es war dieſes die Farm des Thom Butler, von dem der Trapper geſprochen hatte.

Thom Butler, ein kräftiger Mann in den höheren vierziger Jahren, ſaß, ſeine Pfeife rauchend, auf einem Klotze vor der Thüre und ſchaute in die Abendluft hinaus. Er hatte den Tag über gar rüſtig gearbeitet und konnte ſich nun mit vollem Rechte der behag⸗ lichſten Ruhe hingeben.

Seine Gattin, die Farmerin, erfreute ſich dieſer Ruhe noch nicht, denn ſie ging noch geſchäftig umher und wies einer ältlichen Magd und einer jüngeren Gehilfin noch Arbeiten an. Der Sohn des Hauſes und ein Mann, der als Knecht auf der Farm diente, be⸗ ſchäftigten ſich mit dem Ausſchnitzen eines Hausgeräthes.

„Morgen wollen wir anfangen, die Stämme dort abzuräumen oder die Stöcke zu roden. Ich freue mich ſchon, wie es dann auf jenem Felde wachſen wird.“

„Sollten wir uns denn die Arbeit nicht erleichtern können, wenn wir an den ganzen Plunder Feuer legten?“ meinte der Knecht.

„Nichts mit dem Feuer!“ antwortete Thom entſchieden,„die Stämme würden wohl ganz ſchön brennen, aber der Wald wahr⸗ ſcheinlich dazu und unſer Farmhaus auch noch mit; für das Feuer mag ich aber nicht gebaut haben.“

Die Farmerin, die hinzugetreten war, proteſtirte ebenfalls recht eifrig gegen die Anwendung des Feuers, und Thom verſicherte wieder⸗ holt, daß er ſolche Verfahrungsart anzuwenden durchaus keine Luſt verſpüre.

Dann forderte er nach frommer Jarmer⸗ Sitte ſeine Leute auf, das Abendgebet zu ſprechen und dann ſich zur Ruhe zu be⸗ geben, damit ſie am nächſten Morgen neu gekräftigt wieder an die Arbeit gehen könnten.

Eben wollte der Sohn das Nachtgebet anſtimmen, als der Hund,

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