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anderen Eindruck.— Doch reiten wir etwas ſchneller, damit wir die Waldſtrecke dort bald erreichen, denn ich möchte aus dieſen grünen Meereswogen bald herauskommen.“
Beide Reiter beſchleunigten ihrer Roſſe Gang und nahmen ihre Richtung auf eine gedrängte Baumgruppe zu, die ſich in einiger Entfernung als Vorpoſten des Waldes erhob.
Da erhob ſich plötzlich in der Nähe jener Baumgruppe ein dumpfes Brüllen und zugleich ward es dort in der Prairie lebendig; wie vom Sturme bewegt, wogten dort die Grasmaſſen durcheinander, und eine Menge ſchwarzer Geſtalten tauchten auf und nieder und nahten ſich ſchnell. Stampfen und Schnauben klang immer deutlicher.
„Eine Büffelheerde iſt aufgeſcheucht,“ ſagte Morcerf.„Warten wir bis ſie vorüber iſt.“
Es war in der That eine Büffelheerde, die, das Gras nieder⸗ ſtampfend, in Galopp heran kam. Trotz der ſcheinbaren Plumpheit waren die Bewegungen dieſer Thiere doch ſehr ſchnelle. Schnaubend, die Köpfe mit den ſtarken Hörnern drohend geſenkt und die Schweife geſchwungen, brauſten die Thiere heran, etwa vierzig bis fünfzig an der Zahl, alſo noch eine verhältnißmäßig kleine Heerde bildend. Die Erde dröhnte unter den Hufen der dahinſtürmenden, laut ſchnau⸗ benden Thiere, die kaum hundert Schritt von den beiden Reitern deren Weg durchkreuzten und dann weiter in die grüne wogende Ebene hereinſtürmten.
Die Pferde der beiden Reiter ſtutzten, ſie wurden unruhig, hielten von ſelbſt an, ſchnaubten aus weit aufgeblaſenen Nüſtern und ſträubten die Mähnen.
„Gut,“ ſagte Morcerf, als die Büffel vorüber waren,„gut, daß wir nicht in die Mitte jener Beſtien geriethen, es hätte uns dann ſchlimm genug ergehen können. Die Beſtien hätten uns mit den Hörnern geſpießt und in Grund und Boden geſtampft.“ ℳ
„Das wäre freilich kein beſonderes Vergnügen,“ meinte Morell. „Aber dort kommt wohl die Urſache dieſer eiligen Flucht der Büffel?“
Er deutete vorwärts.
Dort kam eine Geſtalt, die langen Beine über ein Pferd ge⸗ hangen, langſam heran.
„Ein Trapper!“ ſagte Morcerf raſch.„Er kommt uns ganz erwünſcht.“
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