Teil eines Werkes 
2. Th. (1870)
Entstehung
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Benedetto hatte dieſen Ausruf gehört. Er blieb einige Augen⸗ blicke ſtehen, ließ ſeine Augen prüfend unnherſchweifen und dann erſt trat er zu der Gruppe.

Was willſt Du? fragte der Graf, ſich ſtolz erhebend.

Edmond Dantes, entgegnete der Menſch, ſein Auge noch prüfend umherſchweifen laſſend, als wolle er ſich überzeugen, daß kein Hinterhalt ihm drohe,Edmond Dantes, biſt Du allein?

Monte Chriſto deutete ſchweigend auf Haidee.

Ich rathe Dir, Edmond Dantes, keine Hinterliſt gegen mich zu verſuchen, warnte Benedetto,es würde Dir nicht nur nichts helfen, ſondern ſelbſt zu Deinem Verderben ausſchlagen.

Was ſoll dieſes bedeuten? fragte der Graf finſter.Was berechtigt Dich zu ſolcher Sprache gegen mich? Was willſt Du?

Du fragſt viel in einem Athem, antwortete Benedetto.Ich erwidere Dir in einem Worte, welches Dein Blut zu Eis erſtarren ſoll: Die Todten von Paris grüßen Dich.

Seine Vorherſagungen ſchienen einzutreffen, dann plötzlich ſtand der Graf wie zur Bildſäule verwandelt und ſtarrte den Furchtbaren mit weitgeöffneten Augen an.

Wie, ſtieß er dann hervor,Du biſt dieſer Dämon? Du, Benedetto?

Zweifelſt Du? rief Benedetto mit wildem Lachen.Sieh' hier meinen Zeugen.

Er hielt die Todtenhand in die Höhe; dann berührte er mit

ihr das Geſicht des Grafen und dieſer fuhr ſchneebleich zurück. Teufel rief er dann empört. Teufel gegen Teufel! entgegnete Benedetto kaltblütig. Monte Chriſto hatte ſich ſchnell wieder gefaßt, und jetzt umzog ein ſpöttiſches Lächeln ſein Geſicht.

Benedetto, ſagte er,Du haſt gut geſchauſpielert und über:

haupt Deinem Handwerke Ehre gemacht. Komm nun zur Sache. Ich bin ſchon bei dem Anfange derſelben. Du haſt mein Kind geraubt.

Ich habe es. Es handelt ſich bei Menſchen Deines Schlages um Löſe⸗

Opfer zu bringen.

geld. Beſtimme es. Ich bin bereit, für meinen Edmond jedes

greaee