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man ſich dem Rauche entziehen.— Ich habe es dann wieder kurze Zeit unter Vampa verſucht und bin dann zur Abwechſelung zu meinem alten Gewerbe auf der See zurückgekehrt, weil nun der Menſch einmal das am liebſten treibt, was er in der Jugend ge⸗ lernt hat und man im Leben Alles verſuchen muß.“
„Nun, was bringſt Du hier für einen Burſchen mit?“ fragte Fano.
„Einen guten Freund, dem Du eine Gefälligkeit erzeigen ſollſt und der Dich dafür reich bezahlen wird,“ antwortete Lippi.
Fano wandte ſein Auge erwartungsvoll auf Benedetto, welcher jetzt näher trat und das Anſinnen ſtellte, Fano ſolle das Kind an⸗ nehmen und für deſſen Erziehung ſorgen.
Der Räuberchef muſterte Benedetto lange vom Kopfe bis zu den Füßen und fragte endlich, was er für dieſen Dienſt zu zahlen bereit ſei.
„Wenn Du alle Bedingungen erfüllſt, welche ich Dir ſtellen werde,“ entgegnete Benedetto,„ſo ſollſt Du erkennen, daß Du es mit keinem Knauſer zu thun haſt. Ich gebe ſogleich fünftauſend Ducato und dann zehn Jahre hindurch alle Jahre tauſend Ducato, vorausgeſetzt, daß das Kind am Leben bleibt, und ich werde Dir für die Summen jede mögliche Sicherſtellung gewähren, die Du nur immer verlangen kannſt.“
Fano's Augen begannen zu funkeln; dieſes Gebot war für ſeine Habgier zu lockend, denn dergleichen Verdienſt winkte ihm nicht alle Tage.
„Fünftauſend Ducato?“ murmelte er, als habe er ſeinen Ohren nicht getraut, ob ſie auch wohl recht gehört.„Und die Beding⸗ ungen?“
„Für das Erſte verlange ich, daß Du dieſen Knaben wie Deinen eigenen erziehſt,“ ſagte Benedetto.„Du läßt ihn aufwachſen, wie er eben aufwachſen will, hältſt ihn gut, weiheſt ihn aber ſo zeitig als möglich in Dein Handwerk ein, damit er lernt Kehlenabſchneiden, Reiſende ausplündern, ſich mit Gensd'armen herumzuſchlagen, kurz, daß er ein Bandit wird, würdig, ein Schüler ſeines Meiſters Franzesko Fano zu ſein.“
„Nichts weiter,“ lachte Fano,„dann iſt das Geld nicht ſchwer
ſein hat


