Zweiunddreißigſtes Kapitel.
In der Oſteria von Ambrogio.
Ein düſtres Schreckensbild ſteigt auf,
Gleich einem Höllengotte aus der Erde.
Sein Antlitz birgt der Mantel und die Stirn, Sie iſt gehüllt in zorn'ge Falten.
Byron.
Es war gegen Mitternacht, als die kleine Karawane Monte
Chriſto's bei der iſolirt liegenden Oſteria von Ambrogio ankam, die beiden Wagen waren jetzt wieder allein, da die Leute Vampa's, welche bis in die Nähe der Oſteria gefolgt waren, ohne Gelegenheit zu haben, ſchützend einzutreten, einige hundert Schritt von der Oſteria Halt ge⸗ macht und ſich dann nach dem ſeitwärts gelegenen Dörfchen gewendet hatten, dort Nachtquartier zu halten. Der Vertrauten, wo ſie ſicher aufgehoben waren, mochte es dort, wie überhaupt in den meiſten römiſchen Ortſchaften, genug geben. 5
In der Oſteria war noch Licht, die Ankunft eines vornehmen Reiſenden war angemeldet und man erwartete ihn. Die Pferde, welche zum neuen Vorgeſpann nöthig waren, hatte man aus der Um⸗ gegend herbeigeſchafft und ſie ſtanden bereit, ſo daß es weiter keinen Anſtand gehabt hätte, die Reiſe nach Rom fortzuſetzen, und doch hatte der Graf ſchon vorher dieſe Oſteria zu ſeinem Nachtquartier beſtimmt, und jetzt gab es noch mehr Veranlaſſung zum Feſthalten an dieſem Plane, da ſowohl Haidee als Mirja durch den Schrecken bei dem Banditenüberfalle ſich zu ſehr angegriffen fühlten, um nicht einige Stunden ungeſtörte Ruhe zu wünſchen.
An Räumlichkeiten zum Uebernachten fehlte es in der Oſteria nicht, dieſelben waren zum Theil ſchon zur Aufnahme der Gäſte in Bereitſchaft geſetzt und es koſtete nur noch einige Vorbereitungen, um Alles zur möglichſt bequemen Nachtruhe vorzubereiten.
herg gioß ſcho einen Ball I ſchlie feltig des
niß
ſpi er und beſi nige das kein
Chr
gege muf thur
ferr ſein
Chr zum ſpre ſich vor


