Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ich der

äbriich würde aben. t gut, ſen den Papiere

ſee von funden unter⸗ tto ſah aufge⸗ muthet erfüllte

t ſein; Meer. Dantes, Nun tt. Brief, miethen Zur

ng auf

dadurch davon

if nach

Courier wo der

laſſen, ein Ge⸗ les alf

237

Auch dieſes Document war für Benedetto unſchätzbar, da es ihm die Route verrieth, welche Monte Chriſto von Ancona aus ein⸗ ſchlagen würde, ſowie es auch die ungefähre Zeit andeutete, wann der Erwartete einträfe.

Die übrigen Papiere hatten in der Hauptſache für Benedetto keinen Bezug und er begnügte ſich, dieſelben als unrichtig zu verbrennen.

Nun kommt es vor allen Dingen darauf an, mich auf eine gute Art bei Vampa einzuführen, ſagte er.Er ſoll mir womöglich ſeine Hand bieten zum Rachewerke.

Das erwarte ich nicht von Vampa, erwiderte Lippi,denn er iſt ein williges Werkzeug in des geheimnißvollen Grafen Hand. Er wird in deſſen Intereſſe lieber hundert Menſchen die Kehle abſchneiden laſſen, als auch nur den kleinen Finger ſeiner linken Hand gegen ihn erheben. Ich kenne Luigi Vampa.

Nun, meinte Benedetto,dann benutzt man ihn zum Schlage, ſagt ihm aber nicht, wem der Schlag eigentlich gilt. Da Du übrigens mit Vampa bekannt biſt, ſo kannſt Du mich bei ihm ein⸗ führen?

Lippi verſprach das.

Dann ſuchten Beide ihre Wohnung auf, wo Danglars ſie erwartete.

Luſtig, Herr Baron, rief ihn Benedetto zu.Der Herr Graf wird bald einen ſchönen Tag durchmachen müſſen. Ich habe ihn und Sie ſind ſchon wieder ſo gut, als der mächtige Banquier Dang⸗ lars in Paris.

Danglars' Geſicht verklärte ſich bei dieſer Ankündigung, er wollte mehr wiſſen, doch Benedetto glaubte ihm ſchon genug geſagt zu haben.

Am nächſten Morgen entfernte ſich Lippi, die Zuſammenkunft Benedetto's mit Vampa zu vermitteln, Benedetto aber ging zu Torlonia, auf deſſen Comptoir er die angewieſenen hunderttauſend Francs ohne Widerrede ausgezahlt erhielt.

Von dieſem Gelde hatte er Lippi nichts merken laſſen und eben ſo wenig erfuhr Danglars etwas davon, denn Benedetto war nicht gemeint, ohne Noth mit irgend Jemand zu theilen.