Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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O, Schickſal, rief da Benedetto aus,welche wunderbare Wege führſt du die Menſchen!

Wunderbar und furchtbar, fragte Villefort.Auch gegen die Danglars hat dieſer Dämon Monte Chriſto ſein Spiel getrieben. Der Name Danglars iſt beſchimpft durch die Geſchichte mit Dir, Eugenia Danglars iſt entflohen und man ſagt, ſie habe ſich in einem Kloſter verborgen, Danglars iſt in wenig Wochen vom Goldkönige, der über Millionen commandirte, zum Bettler geworden und mit Zurücklaſſung. ungeheurer Schulden entflohen, ſein Name iſt als Schwindler und 3 Betrüger gebrandmarkt. Im Grunde bedauere ich ihn nicht, er war immer ein herzloſer, genußſüchtiger Schurke, und Deine Mutter, Benedetto, beſaß auch wenig Zartgefühl und lebt ſehr ungenirt hier mit den Millionen, welche ſie aus dem Schiffbruch gerettet.

Millionen? fragte Benedetto, indem ſein Auge blitzte.

Ohne Zweifel, verſicherte Villefort.Aber wer weiß, wenn dieſer Dämon Monte Chriſto wieder auftaucht, um auch Deine Mutter zu ruiniren.

O, das ſoll er nicht! rief Benedetto, ein wildes Gelächter auf⸗ pine ſchlagend.Ich werde ihm zuvorkommen. Wo finde ich ihn? uſ

Du mußt ihn ſuchen, ich weiß es nicht, antwortete Villefort. 3 Suche den Abbe Buſoni, ſuche den Lord Willmore, ſuche den Gra⸗ 1 Aerzt fen Monte Chriſto, Alle dieſe ſind eine und dieſelbe Perſon. Viel d leicht trägt dieſer Dämon noch mehr Nameu, wie er ſich aber auch- e h nenne, vergiß Deines Schwures nicht. d

Seien Sie ohne Sorgen, Vater, ſagte der Sohn mit fürchter⸗ lichem Lächeln,ich werde nichts vergeſſen. Rache, Nache! ſtöhnte Villefort und ſank zurück.

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