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zwiſchen mir und dieſem Dämon ſollte ein Kampf auf Tod und Leben entſtehen. Ich kann nicht mehr, alſo übernimm Du, mein Sohn die Pflicht, Deinen Vater, Deine Schweſter Valentine und Deinen Bruder Eduard zu rächen.— Verfolge ihn, quäle, martere ihn, laß ihn alle Seelenleiden, die er mir zugefügt, mit Wucher wieder em⸗ pfinden, raſte und ruhe nicht bei Tag und bei Nacht, bis Du ihn vernichtet haſt und er ſich vor Dir im Staube windet.— Schwöre mir dieſes, Benedetto.“
Da ſank Benedetto vor dem Vater nieder und hob die Hand zum Himmel.
„Ich ſchwöre es Ihnen bei allen Engeln des Himmels und allen Dämonen der Hölle, daß ich nicht raſten noch ruhen will, bis ich Sie, meine Schweſter, meinen Bruder und mich an dieſem Menſchen gerächt habe!“ rief er feierlich.
„Dann nimm zum Lohn meinen väterlichen Segen!“ ſagte Ville⸗ fort, indem er ſeine Hand auf Benedetto's Haupt legte.
In dieſer Stellung verharrten Beide ſchweigend einige Zeit.
„Noch Eins,“ begann Villefort wieder,„verzeihſt Du mir, was ich Dir Böſes zugefügt?— Mein erſter Gedanke gegen Dich war Mord, ich begrub Dich lebendig.— Kannſt Du mir verzeihen?“
„Ich verzeihe es Ihnen, Vater!“ erwiderte Benedetto, wieder das Haupt ſenkend.
„Dann nimm dreifachen Segen dafür“
„Noch Etwas müſſen Sie mir ſagen, Vater, wer war meine Mutter?“
„Villefort zögerte einige Augenblicke, und Benedetto wiederholte ſeine Frage dringender.
„Ich muß Alles wiſſen,“ fügte er hinzu.
„Du haſt Recht,“ antwortete Villefort,„Du mußt Alles wiſſen. Jene junge Dame war die Wittwe des Herrn von Nargonne, die Tochter des Herrn von Servieux.“
„Sie lebt noch?“
„Sie lebt als Baronin— Danglars.“
Wie vom Blitz getroffen, ſtarrte Benedetto ſeinen Vater an.
„Deren Tochter ich heirathen ſollte?“ fragte er dann, als habe er nicht recht gehört.
„Dieſelbe, denn es giebt nur eine Baroneſſe Danglars,“ erwi⸗ derte Villefort.
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