Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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in Alles, ſchätzte es für eine große Ehre einen Prinzen Cavalcanti zu ſeinem Schwiegerſohn zu haben und Alles war gut, bis auf die Unter⸗ zeichnung des Ehecontractes, in welcher ich durch die tölpiſche Polizei geſtört wurde, die in mir den aus dem Bagno enrflohenen Benedetto und den Mann endeckt hatte, der einem gewiſſen Cadrouſſe das Lebenslicht ausblies. Doch das wiſſen Sie ja Alles, Vater, und auch, was darauf folgte, und daß ich auf Lebenszeit nach Breſt ge⸗ ſchickt wurde.

Leider weiß ich Alles, ſeufzte Villefort,denn noch lebhaft ſteht jene furchtbare Scene vor meinen Augen, als ich im Gerichtsſaale in dem angeklagten Verbrecher meinen Sohn endeckte. Wer aber ent⸗ deckte Dir das Geheimniß Deiner Geburt, Benedetto?

Wer anders als mein Pflegevater Bertuccio!

Ha, und iſt dieſer Bertuccio nicht Haushofmeiſter des Grafen Monte Chriſto?

Ganz recht.

O, wäre es noch nicht gewiß in mir, dieſes Wort gäbe mir die Gewißheit, daß auch dieſer Schlag von Niemand kam als von dieſem Grafen Monte Chriſto, meinem unverſöhnlichen Todfeinde! rief Villefort.

Ingrimmig ballte er bei dieſen Worten die Fäuſte und ſein faſt erloſchenes Auge ſprühte feurige Blitze des Haſſes und der Rache.

Dieſer Monte Chriſto iſt ein Dämon der Hölle, der mich ver⸗ folgte, wo er konnte, ſprach Villefort weiter,und noch kann ich nicht enträthſeln, woher ſein Haß gegen mich ſtammt. Seit er in mein Haus trat, verfolgte mich das Unglück Schlag auf Schlag, meine Gattin wurde zur Giftmiſcherin, um ihrem Sohn das geſammte Vermögen zuzuwenden; ſo ſtarben der Graf und die Gräfin Saint Meran, ſtarb meine Tochter Valentine als Opfer der Umtriebe des Grafen, und als ich als Richter vor meine Gattin trat, tödtete ſie ſich und ihren Sohn durch Gift: dieſes Gift aber, welches augenblicklich tödtete, hatte ihr dieſer hölliſche Dämon ſelbſt in die Hand gegeben und ihr den Gebrauch erklärt.

Benedetto ſchaute ſeinen Vater mit einer Miſchung von Staunen

und Entſetzen an.

Ha rief Villefort aus, die Hände zum Himmel ſtreckend,hätte ich noch Kräfte in mir, wäre ich nicht ein elender, ve lorner Menſch,

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