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weil hier aus prächtigem Rahmen Ihr Bild Sie heiter und glück⸗ verth lich anlacht, weil auch das Bild meiner Mutter, mein eigenes, nicht werthvolle Gemälde und ſinnige Kunſtſchätze uns umgeben. Ich an d halte viel auf die Macht äußerer Eindrücke, das iſt Ihnen gegen⸗ im S über vielleicht ein Irrthum, aber ich würde nicht Künſtlerin ſein, Hoff wenn mir nicht einige Illuſionen blieben.“ beha⸗
„Sehr gut,“ entgegnete Danglars, der dieſe ganze Tirade mit einer unerſchütterlichen Kaltblütigkeit angehört hatte, ohne zer⸗ kann ſtreut wie er war, auch nur ein Wort davon verſtanden zu haben.
„Das war der zweite Punkt, ich habe ihn, wie es ſcheint,“ dieſer ſagte Eugenie ohne die mindeſte Verwirrung, und mit dem ihre theil Worte und Bewegungen charakteriſirenden männlichen Nachdruck, det „gründlich erſchöpft, und Sie ſcheinen mit meiner Erklärung zu⸗ ih l frieden. Gehen wir jetzt zu dem erſten Punkte über: Sie fragten nich mich, weßhalb ich dieſe Unterredung gewünſcht: Hier die Er⸗ Geiſt klärung: Ich will Herrn Andrea Cavalcanti nicht heirathen!“ aus
Mit aufgehobenen Armen ſprang Danglars in die Höhe. paſſ
„Mein Gott ja,“ fuhr Eugenie ganz ruhig fort,„Sie ſind er⸗ brich ſtaunt, ich ſehe es wohl, denn ſo lange Sie dieſe kleine Angelegen⸗ der heit beſchäftigt, habe ich mich nicht im Geringſten opponirt, jetzt auch jedoch iſt der Augenblick gekommen, den Leuten, die mich nicht zu Toch Rathe gezogen haben, in Sachen, die mir mißfallen, meinen freien feine und beſtimmten Willen entgegenzuſetzen. Mein ruhiges paſſives MNa Weſen entſprang dieſes Mal einer andern Quelle, als Sie vielleicht lii geglaubt, ich wollte als gehorſame devote Tochter,“(ein leichtes jener Lächeln umſpielte die Purpurlippen des jungen Mädchens)„ver⸗ bin, ſuchen mich Ihrem Willen zu fügen.“ Ei
„Nun alſo?“ fragte Danglars. 4 4
„Ich verſuchte es,“ fuhr Eugenie fort,„aber es überſtieg er meine Kräfte, und jetzt iſt ungeachtet meiner Bemühungen der Au⸗ ted genblick gekommen, in dem ich mich zum Gehorſam unfähig fühle.“ dos
„Aber den Grund, Eugenie, den Grund?“ Aug
„Den Grund,“ entgegnete das junge Mädchen,„o mein Gott, dun nicht etwa weil er zu häßlich, albern, oder unangenehmer als ein Anderer iſt. Nein, Herr Andrea iſt, was Körper und Geſicht Das betrifft, ein ſchöner Mann, ich liebe auch nicht etwa einen Andern pdo mehr, das wären Gründe einer Penſionairin, die ich meiner un⸗ u


