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XCIII. Das Geſtändniß. Zu gleicher Zeit rief Herr von Villefort aus ſeinem Cabinet:
„Was giebt es?“ Morrel blickte Noirtier an, dieſer bezeichnete ihm ein Cabinet,
weelches dem jungen Capitain ſchon einmal zum Zufluchtsorte ge⸗
dient hatte.
Kaum hatte er ſich dahin zurückgezogen, als der Procurator in das Zimmer ſtürzte, auf Valentine zueilte und ſie in ſeine Arme nahm.
„Den Arzt... den Arzt... Herrn v. Avrigny,“ ſchrie er, „aber nein, ich werde ſelbſt gehen.“
Und er verließ das Zimmer.
Morrel folgte ihm durch eine andere Thür.
Eine entſetzliche Erinnerung, die Unterredung Villeforts mit dem Arzte, die er zufällig gehört, folterte ihn. Waren es nicht dieſelben, wenn auch minder heftigen Symptome, die Barrois Tode vorangegangen waren?
Zu gleicher Zeit klangen die Worte in ſeinen Ohren wieder, die Monte⸗Chriſto vor zwei Stunden zu ihm geſprochen.
„Wenn Sie in Verlegenheit und Angſt ſind, Morrel, denken Sie an mich, ich vermag viel.“
Und ſchneller als der Gedanke, ſtürzte er durch das Gewirr der Straßen nach den elyſäiſchen Feldern.
Villefort war während deſſen in einem Fiaker vor Herrn von
Aprigny's Thür angelangt und klingelte ſo heftig, daß der Portier
erſchreckt öffnete. Sprachlos ſtürzte Villefort auf die Treppe zu.
Der Portier rief ihm nach:
„Im Cabinet, Herr Procurator, im Cabinet.“


